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Führt der Mieter eines Gebäudes oder Gebäudeteils Baumaßnahmen auf seine Rechnung an dem gemieteten Objekt durch, spricht man von Mietereinbauten. Das umfasst zum Beispiel Laminat- oder Parkettböden, nachträglich installierte Duschkabinen, Badewannen oder Waschbecken, Spezialanfertigungen an Küchenmöbeln oder auch mit dem Wohngebäude fest verbundene Regalwände. Mietereinbauten haben die Gemeinsamkeit, dass sie auf Rechnung und auf Gefahr des Mieters durchgeführt werden, der Vermieter jedoch im Vorfeld informiert wurde und den Baumaßnahmen zugestimmt hatte. Der Mieter ist außerdem verpflichtet, nach seinem Auszug alle Mietereinbauten wieder zu entfernen. Im Schadensfall zahlt nicht die Wohngebäudeversicherung des Hauseigentümers, sondern die Hausratversicherung des Mieters.

Führt der Mieter Baumaßnahmen zur Erhaltung des Mietobjektes durch, handelt es sich nicht um Mietereinbauten. Zur Regelung der Ersatzpflicht des Vermieters für Aufwendungen des Mieters zur Modernisierung ist es wichtig, eine schriftliche Vereinbarung zu treffen. Ist dies nicht geschehen, kann der Mieter vom Vermieter auch kein Geld verlangen. In diesem Fall wäre auch eine Weitervermietung unter der Bedingung einer Ablösesumme keine Notwendigkeit für den Vermieter.

Verlangt der Vermieter beim Auszug des Mieters den Rückbau der Wohnung, kann es sehr teuer werden. Eine Beseitigung der Mietereinbauten kann der Vermieter übrigens auch dann verlangen, wenn keine anderweitige Vereinbarung getroffen wurde. Im Allgemeinen besteht für den Mieter also eine Rückbaupflicht aller Mietereinbauten. Der Mieter macht sich schadensersatzpflichtig, wenn er diese nicht wieder entfernt. Darüber hinaus hat er gegenüber dem Vermieter die Pflicht, Installationen und Einbauten instandzuhalten bzw. instandzusetzen. Zur Vermeidung von Rechtstreitigkeiten zwischen Mieter und Vermieter ist es deshalb wichtig, vor Einbau von baulichen Veränderungen eine schriftliche Vereinbarung zu treffen.