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Eine Baumaßnahme, ob Neubau, Umbau oder Renovierung birgt ein potentielles Verletzungs- und Schadensrisiko für Helfer und Besucher. Aber auch völlig unbeteiligte Personen können durch eine Baustelle einen Schaden erleiden. Besucher, Helfer und Passanten sind sogenannte dritte Personen, wenn sie nicht mit dem Bauherrn in einem Haushalt leben. Das bürgerliche Recht sieht vor, dass jemand, der einer anderen Person einen Schaden zufügt, für eine Entschädigung aufkommen muss. Das gilt aufgrund des höheren Schadensrisikos insbesondere für Bauherren.

Haftung der Bauherren

Bauherren sind nicht immer persönlich auf einer Baustelle anwesend, sondern beauftragen mit der Bauaufsicht meist einen Architekten, ein Bauunternehmen oder einen Bauleiter. Gleichzeitig ist ein Bauherr verantwortlich für die Einhaltung der Verkehrssicherungspflichten auf der Baustelle und in ihrer unmittelbaren Umgebung. Gehwege und Straßen können durch Baustellen stark verschmutzt und rutschig werden. Gerüste können bei einem Sturm umstürzen und Personen oder Fahrzeuge auf der Straße und dem Gehweg schädigen. Auf der Baustelle selbst besteht ein hohes Gefahrenpotential durch ungesicherte Leitern, Treppen oder Baugräben. Obwohl der Bauherr seine Verpflichtung zur Einhaltung der Verkehrssicherungsmaßnahmen an seinen Bauleiter oder Architekten überträgt, kann er sich seiner Verantwortung nicht entziehen. Der Bauherr ist auch für die Auswahl und das Handeln seiner beauftragten Personen verantwortlich.

Wer haftet bei Schäden an Dritten?

Aufgrund seiner besonderen Verantwortung haftet der Bauherr mit seinem gesamten Vermögen für alle Schäden, die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme Dritten zugefügt werden. Schadensersatzforderungen können insbesondere bei Personenschäden extrem hoch ausfallen. Schlimmstenfalls fallen lebenslange Rentenzahlungen an.

Delegation der Haftung

Neben der Bauaufsicht ist es für Bauherren empfehlenswert, auch die Haftung für mögliche Schäden an Dritten zu delegieren. Eine Bauherrenhaftpflichtversicherung tritt für Schadensersatzforderungen gegen den Bauherrn bis zur vereinbarten Versicherungssumme ein. Sollten Schadensersatzforderungen zu Unrecht gegen den Bauherrn gerichtet werden, wehrt die Bauherrenhaftpflichtversicherung sie notfalls auch gerichtlich ab.