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Die Versicherungssumme der Wohngebäudeversicherung kann vier unterschiedliche Werte betragen, die im Detail zu betrachten sind: der Neuwert, der gleitende Neuwert, der Zeitwert und der gemeine Wert. Also wie hoch sollte die Versicherungssumme bei einer Wohngebäudeversicherung sein?

Der Neuwert

Bei der Wohngebäudeversicherung nach dem Neuwert einer Immobilie richtet sich der Versicherungswert nach dem regionalen Neubauwert zuzüglich aller Planungskosten, jedoch nach aktuellen Preisen. Damit wird der Wert nicht jedes Jahr aufs Neue angepasst, sondern der Versicherungsnehmer sorgt für die Anpassung der Versicherungssumme, indem er die Baupreisentwicklung beobachtet.

Der gleitende Neuwert

Oft wird im Rahmen der Wohngebäudeversicherung die Versicherungssumme des Gebäudes auf den ortsüblichen Neubauwert festgelegt. Die Basis für diese Berechnung bildet der Wert des Gebäudes im Jahr 1914 in Mark. Seit damals haben sich die Versicherungsunternehmen für ein Verfahren entschieden, das noch heute Gültigkeit besitzt. Der Wert aus dem Jahr 1914 wird mit einem Faktor multipliziert, welcher ständiger Aktualisierung unterliegt und “gleitender Neuwertfaktor” genannt wird. Damit wird die ständige Wertsteigerung der Immobilie berücksichtigt und inflationsbedingte Schwankungen ausgeglichen. Zusätzlich addiert man seit damals angefallene Baukosten und Architektengebühren sowie erbrachte Eigenleistungen. Auch der in der Region vorherrschende Baupreis wird berücksichtigt. Immer zum 01.01. jeden Jahres veröffentlicht das Statistische Bundesamt den aktuellen Baupreisindex für Wohngebäude. Wenn Sie diese Rechnung aufgrund von Belegen aufstellen können, erhalten Sie damit eine genaue Wertermittlung Ihrer Immobilie. Die Versicherungssumme sollte diesem Wert entsprechen. Eine alternative Wertermittlung kann auf der Grundlage eines Wertermittlungsbogens der Versicherer, durch die Schätzung eines Bausachverständigen sowie die Umrechnung der einst aufgewendeten Baukosten erfolgen.

Der Zeitwert

Die Zeitwertversicherung legt den Neuwert eines Gebäudes für die Berechnung zugrunde. Davon wird die Wertminderung abgezogen, die sich aus der Nutzung und dem Alter der Immobilie ergibt. Im Allgemeinen wird die Wohngebäudeversicherung nach dem Zeitwert nur in seltenen Ausnahmefällen verwendet.

Der gemeine Wert

Falls eine Immobilie zum Abbruch bestimmt wird oder nicht mehr für Wohnzwecke zu verwenden ist, berechnet sich der Versicherungswert aus dem möglichen erzielbaren Verkaufspreis des Gebäudes.