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Im Rahmen des Vertragsabschlusses mit einem Stromanbieter bzw. dessen Wechsel, fragen sich viele Verbraucher: Was ist mit Versorgungssicherheit gemeint? In der Elektrizitätswirtschaft spricht man von Versorgungssicherheit, wenn der Verbraucher die Zusicherung erhält, ohne eine Unterbrechung gegenwärtig und auch in der Zukunft seinen persönlichen Bedarf an Strom decken zu können. Die Versorgungssicherheit wird durch das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) der Bundesrepublik Deutschland geregelt. Eine Sicherheit in der Versorgung mit elektrischer Energie ist nicht nur für Privathaushalte interessant, sondern ist ebenso für das Wirtschaftswachstum und die Wertschöpfung einer Volkswirtschaft von großer Bedeutung.

Obwohl die Versorgungssicherheit in Deutschland laut Bundesnetzagentur als hoch einzustufen ist, kann es beispielsweise in sehr kalten Wintern zu Engpässen kommen, die durch die Netzbetreiber und die Bereitstellung von Energiereserven aufgefangen werden müssen. Weil der Gesetzgeber daran interessiert ist, die Sicherheit in der Versorgung mit elektrischer Energie auch über schwer zu kalkulierende Wetterlagen oder Veränderungen in der Energiegewinnung hinweg zu erhalten, werden in regelmäßigen Abständen Berichte von der Bundesnetzagentur sowie vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie veröffentlicht. Diese geben Aufschluss über die jeweils zurückliegende Versorgungsperiode sowie über ggf. vorhandene Engpässe oder Versorgungslücken. Laut Bundesnetzagentur kam es im Winter 2011/2012 zu einer sehr angespannten Situation aufgrund des starken und andauernden Frostes. Die Regelenergiereserven wurden ausgeschöpft, so dass u.a. Unterstützung von Reservekraftwerken in Deutschland und Österreich angefordert werden musste.

Derzeit sei aufgrund der Verzögerung von geplanten Zubauten keine Abschaltung von weiteren konventionellen Kernkraftwerken möglich, so die Bundesnetzagentur in ihrem Bericht vom 3. Mai 2012. Problematisch sei weiterhin, dass derzeit mehr Energie aus erneuerbaren Quellen auf dem Markt sei, als überhaupt transportiert werden könne. Dadurch seien die Netze zusätzlichen Belastungen ausgesetzt.