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Mit der Rürup-Rente besteht die Möglichkeit, staatlich geförderte Alterseinkünfte zu erzielen. Die Bezeichnung dieser privaten Rentenversicherung geht auf den Ökonomen Bert Rürup zurück, da er maßgeblich an der Entwicklung beteiligt war. Offiziell ist diese Form der Alterseinkünfte als Basisrente bekannt.

Alterseinkünfte aus der Basisrente

Grundsätzlich handelt es sich bei der Rürup-Rente um einen privaten Rentenversicherungsvertrag. Die Leistungskriterien sind mit der gesetzlichen Rentenversicherung vergleichbar und ermöglichen Selbstständigen und Freiberuflern eine zuverlässige Altersvorsorge. Anders, als die umlagefinanzierte, gesetzliche Rentenversicherung folgt die Rürup-Rente dem Grundsatz der Kapitaldeckung. Eine Besonderheit sind die Versicherungsbestimmungen und die staatliche Förderung. Während Versicherungsnehmer bei privaten Rentenversicherungen grundsätzlich die Wahl zwischen der Auszahlung als Gesamtbetrag oder monatliche Rente haben, besteht dieses Kapitalwahlrecht bei der Basisrente nicht. Die Leistungen der Rürup-Rente können ausschließlich in Form einer lebenslangen, monatlichen Rentenzahlung erfolgen. Bis zum Jahr 2040 werden Alterseinkünfte aus der Basisrente nur anteilig versteuert. Der steuerpflichtige Anteil steigt jährlich, bis im Jahr 2050 die Rentenleistung vollständig steuerpflichtig ist.

Staatliche Förderung der Alterseinkünfte

Die staatliche Förderung der Rürup-Rente besteht in der steuerlichen Absetzbarkeit während der Ansparphase. Erfüllt ein Rentenversicherungsvertrag die Voraussetzungen der Basisrente, so sind die Beiträge als Sonderausgaben von den steuerpflichtigen Einkünften abziehbar. Eine der Voraussetzungen besteht darin, dass die Versicherungsleistung als Rente die Alterseinkünfte erhöht. Geht der Abschluss der Versicherung auf den Zeitraum vor dem 1. Januar 2012 zurück, darf die Rentenzahlung erst nach der Vollendung des 60. Lebensjahres einsetzen. Bei einem späteren Vertragsabschluss ist der Rentenbeginn erst nach Vollendung des 62. Lebensjahres zulässig. Der Sonderausgabenabzug ist zudem nur dann möglich, wenn die Ansprüche nicht kapitalisiert, vererbt, beliehen oder veräußert werden können. Der abziehbare Betrag ist auf einen prozentualen Anteil des Höchstbeitrags von jährlich 20.000 Euro pro Person begrenzt. Er steigt jährlich um zwei Prozent und wird im Jahr 2025 die volle Absetzbarkeit von 100 Prozent erreichen.