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Seit 1980 zeigt das Rentenniveau eine sinkende Tendenz von 57,6 auf 48,1 Prozent im Jahr 2010. Bis 2018 wird ein weiterer Fall auf 46,5 Prozent prognostiziert. Woran orientieren sich diese Werte vom Rentenniveau?

Rentenniveau als Durchschnittswert

Die allgemeine Bezeichnung Rentenniveau ist gebräuchlich für das Standardrentenniveau. Dabei handelt es sich um die Differenz zwischen dem allgemeinen Durchschnittseinkommen aller Erwerbstätigen und der Standardrente. Die Standardrente ist die Altersversorgung, die ein Rentenempfänger bei Erreichen seines Renteneintrittsalters nach exakt 45 Beitragsjahren erhält, wenn er Rentenversicherungsbeiträge von einem Durchschnittseinkommen eingezahlt hat. Das Durchschnittseinkommen wiederum setzt die Bundesregierung jährlich neu auf der Grundlage der Bruttoeinkommen durchschnittlich beschäftigter Arbeitnehmer fest. Insofern ist die Standardrente eine Modellrente, denn in der Realität erfüllt kaum ein Rentenempfänger die Summe dieser Voraussetzungen. Extremwerte im oberen und unteren Bereich werden bei dieser Betrachtung vernachlässigt. Dennoch sind die Werte geeignet, um das Rentenniveau verschiedener Jahre miteinander zu vergleichen. Ein Standardrentenniveau von 50 Prozent sagt vereinfacht dargestellt aus, dass die durchschnittliche Rente 50 Prozent des durchschnittlichen Einkommens beträgt.

Rentenniveau nach Brutto- und Nettowerten

Das Standardrentenniveau kann von verschiedenen Bezugswerten ausgehen. Bruttoeinkommen und Brutto-Standardrente sind die Rechengrundlagen des Bruttorentenniveaus. Wird das Nettorentenniveau zum Vergleich herangezogen, kann es sich um das Nettorentenniveau vor oder nach der Besteuerung handeln. Seit 2005 fließen in die Berechnung nur noch Nettoeinkünfte und Nettorenten ohne Berücksichtigung der Steuern ein. Verglichen werden also Werte, die sich aus der Brutto-Standardrente und dem Brutto-Durchschnittsverdienst abzüglich der gesetzlichen Sozialabgaben ergeben. Vom Brutto-Durchschnittseinkommen werden darüber hinaus die durchschnittlichen Aufwendungen für eine zusätzliche private Altersvorsorge abgezogen.

Zukünftige Entwicklungen

Das Rentenniveau wird nach Prognosen der Rentenversicherung in den folgenden Jahren weiter sinken. Bis zum Jahr 2030 geht man von einer Niveau-Reduzierung um 20 Prozent aus. Ergibt sich aus den Vorausberechnungen eine Unterschreitung dieses Wertes, ist der Gesetzgeber nach den Vorschriften des Sozialgesetzbuches verpflichtet, korrigierende Maßnahmen zu ergreifen.