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Die Altersgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung ist der Zeitpunkt, zu dem Mitglieder frühestens vom aktiven Erwerbsleben in den Altersruhestand wechseln können. Neben der Regelaltersgrenze sieht das Rentenrecht verschiedene Abweichungen vor.

Altersgrenze in den Rentenreformen

Mit der Einführung des Sozialgesetzbuches in den 1990er Jahren wird auch der Renteneintritt gesetzlich geregelt. Eine der wichtigsten damit verbundenen Änderungen ist die Gleichstellung der Altersgrenze für Frauen und Männer. Die zweite Änderung sieht eine stufenweise Anhebung der regulären Altersgrenze auf die Vollendung des 67. Lebensjahres vor. Für Geburtsjahrgänge ab 1947 erhöht sich das Renteneintrittsalter mit jedem späteren Geburtsjahr um einen Monat. Mitglieder der gesetzlichen Rentenversicherung ab dem Geburtsjahrgang 1964 können somit frühestens mit Vollendung des 67. Lebensjahres in den Altersruhestand wechseln.

Übergangsregelungen für die Altersgrenze

Übergangsregelungen sehen Abweichungen vom regulären Renteneintrittsalter vor. Das betrifft insbesondere schwerbehinderte Personen, Arbeitnehmer, die an einem Altersteilzeit-Programm teilnehmen sowie Personen, die nach Vollendung des 58. Lebensjahres arbeitslos werden. In Einzelfällen haben diese Personenkreise die Möglichkeit, mit 60 oder 63 Jahren Rente zu beziehen. Da diese Übergangsregelungen allerdings auslaufen, betreffen sie nur noch wenige Rentenversicherte.

Vorzeitige Altersgrenze für besonders langjährig Versicherte

Besonders langjährig versichert ist, wer das 65. Lebensjahr vollendet und eine Wartezeit von 45 Jahren erfüllt hat. Mitglieder der gesetzlichen Rentenversicherung, die 45 Jahre lang Beiträge entrichtet haben, können weiterhin mit 65 Jahren in den Ruhestand wechseln. Pflichtbeitragszeiten wegen Bezugs von Arbeitslosengeld, Arbeitslosengeld II und Arbeitslosenhilfe werden auf die Wartezeit nicht angerechnet.

Früherer Renteneintritt mit Abschlägen

Wer vor dem Erreichen der Regelaltersgrenze oder der vorzeitigen Altersgrenze für besonders langjährig Versicherte aus dem Berufsleben ausscheiden möchte, muss mindestens 35 Jahre lang Beiträge gezahlt haben und Rentenabschläge in Kauf nehmen. Der Renteneintritt ist unter diesen Voraussetzungen frühestens mit Vollendung des 63. Lebensjahres möglich. Damit ist eine lebenslange Rentenkürzung um 0,3 Prozent pro Monat des früheren Rentenbeginns, also höchstens 14,4 Prozent, verbunden.