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Als Rechtsanwalt bezeichnet man den Beruf eines Juristen, der als rechtlicher Vertreter für seine Mandanten tätig wird. In freiberuflicher Tätigkeit ist er ein unabhängiges Organ der Rechtspflege. Ein Rechtsanwalt wird zugelassen bei einem Amtsgericht, einem Landgericht, einem Oberlandesgericht oder dem Bundesgerichtshof. Wenn es um eine individuelle Rechtsberatung nach dem Rechtsberatungsgesetz (RBerG) geht, besitzen fast nur Rechtsanwälte dieses Monopol. Nach dem Verfassungsrecht kann der Anwalt eines Mandanten nicht dazu gezwungen werden, Informationen zu Mandantengesprächen preiszugeben. Allerdings darf er vor Gericht nicht bewusst lügen. Der Rechtsbeistand durch einen Rechtsanwalt ist nur vor höheren Gerichten Pflicht. Ansonsten bleibt es dem Mandanten überlassen, ob er von dieser Unterstützung Gebrauch machen möchte.

Hat man eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen und es kommt irgendwann zu einem Streitfall vor Gericht, benötigt man einen Rechtsanwalt, der die eigenen Interessen kompetent vertritt. Aber auch die Beratung durch einen Rechtsanwalt kann manchmal sehr nützlich sein. Die Rechtsschutzversicherung übernimmt in diesen Fällen zumeist den Großteil der Kosten. Dazu gehören auch die Honorare für den Anwalt, insofern sie sich nach der gesetzlichen Vorschrift wie BRAGO oder RVG halten. Eventuell werden auch die Reisekosten des Rechtsanwaltes beglichen. Hier gilt jedoch häufig die Regelung, dass zuerst alle Möglichkeiten vor Ort ausgeschöpft sein müssen.

Vor jedem Gerichtsverfahren sollte eine Deckungsanfrage an den Rechtsschutzversicherer erfolgen. Wenn diese vom Rechtsanwalt vorgenommen wird, sollte man darauf achten, dass er dafür keine Gebühren berechnet, denn diese Kosten werden von der Rechtsschutzversicherung noch nicht gezahlt. Falls die Versicherung die Deckungszusage erteilt, bietet diese noch keine Gewähr dafür, dass sie auch die gesamten Kosten übernimmt. Aber die Wahrscheinlichkeit dafür ist relativ hoch. Wird während des laufenden Verfahrens der Rechtsanwalt gewechselt, übernimmt die Rechtsschutzversicherung zumeist die Kosten für den zweiten Anwalt nicht mehr. Im Familienrecht bezahlt die Rechtsschutzversicherung höchstens die Erstberatung durch den Anwalt, und das auch nur unter bestimmten Bedingungen. Eine vorbereitende Beratung beim Rechtsbeistand ist durch eine Rechtsschutzversicherung ebenfalls nicht versicherbar.