Spar24.de

Sparen ist die beste Einnahme!

Kostenlose Servicenummer:
0800 142 5 367 Montag bis Freitag 8:00 – 20:00 Uhr
  • Mehrmals im Monat
  • Top aktuelle Spar-Tipps
  • Kostenlos & Unverbindlich
  • Jederzeit abmeldbar
  • Bis zu 800 Euro pro Newsletter sparen

Melden Sie sich bei unserem
Gratis Spar24-Newsletter an

anmelden

Im Gegensatz zu einer Geldstrafe, wird ein Bußgeld häufig bei Verstößen gegen die allgemeine Ordnung, z. B. die Kommunalordnung, erhoben. Wenn man einen Bußgeldbescheid erhält, hat man in der Regel eine Ordnungswidrigkeit begangen oder wird eines solchen Vergehens beschuldigt. Das jeweilige Bußgeld sowie die Art des Vergehens sind in der Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV) aufgelistet. Sie beinhaltet auch Verfahrensvorschriften zur Verhängung von Bußgeld, eines Fahrerlaubnisentzuges oder dem Aussprechen einer Verwarnung. Dabei gilt der Bußgeldkatalog gleichermaßen für Einwohner des jeweiligen Landes als auch für Ausländer.

Wenn man gegen einen ausgestellten Bußgeldbescheid vorgehen möchte, kann das teuer werden. Für eine effektive Verteidigung sind nicht nur die Anwaltskosten, sondern auch die Gerichtskosten sowie mögliche Sachverständigenhonorare zu zahlen. Das Bußgeld in seiner Höhe kann oftmals deutlich geringer ausfallen als die Summe dieser Kosten. Als Kläger werden Sie von diesem Kostenblock nur dann verschont, wenn das Verfahren mit einem Freispruch endet. Selbst dann, wenn das Verfahren eingestellt wird, sind zumindest die Anwaltskosten selbst zu tragen. Ist man in Besitz einer Rechtsschutzversicherung, die auch das Bußgeld mit abdeckt, verringert sich dieses Kostenrisiko deutlich.

Der Fahrzeugrechtsschutz oder der Verkehrsrechtsschutz als Varianten einer Rechtsschutzversicherung schützen den Versicherungsnehmer vor Risiken, die mit dem versicherten Fahrzeug verbunden sind. Sie übernehmen in einem Verfahren die Gerichtskosten, die Kosten für den Anwalt sowie für erforderliche Sachverständigen-Gutachten. Dabei begrenzen die Versicherer ihren Deckungsschutz auf Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, die fahrlässig begangen werden. Folgende Vergehen werden typischerweise mit einem Bußgeld geahndet:

  • das Überschreiten einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit im Straßenverkehr
  • eine fahrlässige Körperverletzung bei einem Unfall
  • Fehler in der ärztlichen Behandlung
  • Vor dem Abschluss der Rechtsschutzversicherung sollte man darauf achten, dass alle gewünschten Punkte, auch das Vorgehen gegen ein ungerechtfertigtes Bußgeld, im Vertrag enthalten sind. Normalerweise ausgeschlossen von der Rechtsschutzversicherung sind Ordnungswidrigkeits- und Verwaltungsverfahren aufgrund eines Verstoßes gegen das Halte- oder Parkrecht.