Spar24.de

Sparen ist die beste Einnahme!

Kostenlose Servicenummer:
0800 142 5 367 Montag bis Freitag 8:00 – 20:00 Uhr
  • Mehrmals im Monat
  • Top aktuelle Spar-Tipps
  • Kostenlos & Unverbindlich
  • Jederzeit abmeldbar
  • Bis zu 800 Euro pro Newsletter sparen

Melden Sie sich bei unserem
Gratis Spar24-Newsletter an

anmelden

Der Risikozuschlag wird durch eine Gesundheitsprüfung vor Aufnahme in die private Krankenversicherung ermittelt. Es handelt sich um eine außertariflich vereinbarte Bedingung, um in die jeweilige private Krankenkasse aufgenommen zu werden. Bei der Gesundheitsprüfung muss der Antragsteller Angaben zu seinem Gesundheitszustand machen und damit Auskunft geben über aktuelle Erkrankungen oder Vorerkrankungen. Liegen bestimmte Krankheiten vor, wird ein sogenannter Risikozuschlag erhoben. Er wird zusätzlich zum Tarifbeitrag gezahlt, um den Versicherungsschutz auf den Antragsteller anzupassen. So sollen spätere Beitragserhöhungen und die möglichen zusätzlichen Behandlungskosten des Versicherten ausgeglichen werden. Diese Gesundheitsprüfung wird allerdings nur in der privaten Krankenversicherung durchgeführt, da diese alle Ausgaben auf die Mitgliedsbeiträge umlegt. Bei verschiedenen, schweren Erkrankungen kann die Krankenkasse den Antrag auf Aufnahme sogar ablehnen.

Antragsteller können einen Leistungsausschluss anbieten, um den Risikozuschlag zu umgehen. Ob sich das allerdings lohnt, sollte genau geprüft werden. Viele private Krankenversicherungen halten ihren Versicherern die Möglichkeit offen, nach einer krankheitsfreien Karenzzeit den Risikozuschlag wieder aufzuheben. Dies wird mit einem Änderungsantrag in die Wege geleitet. Meistens ist dafür ein Gutachten oder eine Bestätigung des Arztes nötig. Es ist empfehlenswert, dass Sie sich die Option auf Wegfall des Risikozuschlags schriftlich von der Krankenkasse bestätigen zu lassen. So sichern Sie sich ab, falls Ihre Krankenkasse es sich anders überlegen sollte.

Zu den Erkrankungen, die zu einem Risikozuschlag führen können, gehören: körperliche oder geistige Behinderungen, Allergien und Asthma, Wirbelsäulenerkrankungen und Rückenleiden, Sehstörungen, Diabetes, chronische und psychische Krankheiten und Krebserkrankungen. Doch bereits eine geringe Vorerkrankung kann zu einem Risikozuschlag in der privaten Krankenkasse führen. Vergleichen Sie vor einem Krankenkassenwechsel also genau und holen Sie sich Unterstützung von einem unabhängigen Versicherungsmakler. Er kann Ihre Chancen auf Aufnahme überprüfen und so für Sie abklären, wie es sich mit Ihren Vorerkrankungen verhält. Denn einmal abgelehnt, wird der Einstieg in die private Krankenkasse immer schwieriger.