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Das Krankentagegeld ist eine freiwillige Zusatzversicherung für Arbeitnehmer. Sie verhindert mögliche Einkommensausfälle im Krankheitsfall. Deshalb spricht man auch von einer Verdienstausfall-Versicherung. Diese ist besonders für Freiberufler und Selbstständige wichtig. Sie erhalten im Krankheitsfall in der Regel keine Lohnfortzahlung, wenn sie dies nicht mit ihrer Krankenversicherung vereinbart haben. Lohnfortzahlungen werden vom Arbeitgeber im Allgemeinen sechs Wochen lang gewährt. Danach beginnt die Zahlung des Krankentagegeldes.

Wer in einer privaten Krankenversicherung Mitglied ist, hat viel Spielraum bei der Festlegung des Krankengelds, was die Höhe betrifft und ab wann das Krankentagegeld ausgezahlt wird. Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung, bei der die Zahlungshöchstgrenze bei rund 2.600 Euro liegt, legen Versicherte der privaten Krankenkasse ihr Krankentagegeld frei fest. Allerdings stellt das Nettogehalt die Obergrenze dar, welches die private Krankenversicherung versichern kann. Auch ab wann das Krankentagegeld gezahlt werden soll, bestimmen die Versicherungsnehmer.Das Krankentagegeld wird solange von der privaten Krankenversicherung gezahlt, bis eine Arbeitsunfähigkeit eintritt oder die Rentenzahlungen beginnen.

Vor Abschluss einer Krankentagegeld-Versicherung sollten Versicherungsnehmer ihr benötigtes Krankentagegeld genau berechnen, so dass alle laufenden Kosten auch abgedeckt sind, wenn das Einkommen wegfällt. Die versicherte Summe sollte also ungefähr gleich hoch sein wie das Nettoeinkommen. Selbstständige hingegen müssen bei der Kalkulierung des Krankentagegeldes jedoch weitere Kosten, wie beispielsweise Mietkosten für das Büro und andere Versicherungen berücksichtigen. Da in der Regel keine Lohnfortzahlung von einem Arbeitgeber zu erwarten ist, können Selbstständige sich das Krankentagegeld bereits am ersten Tag auszahlen lassen. Das sorgt allerdings für steigende Beiträge. Ideal ist eine Zahlung des Krankentagegeldes ab der zweiten oder dritten Woche.

Sofern Sie Mitglied in einer privaten Krankenkasse sind, ergibt sich für Sie außerdem der Vorteil der Steuerfreiheit. Sie müssen das Krankentagegeld nicht in Ihrer Steuererklärung aufführen oder Sozialabgaben leisten.