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Arbeitslosigkeit verändert die finanzielle Situation eines Versicherungsnehmers rapide. Auch wenn man dann vom Staat bis zu einem gewissen Grad abgesichert ist, reicht das Arbeitslosengeld allein nicht für die Zahlung von Versicherungsbeträgen. Allerdings möchten die wenigsten während ihrer Arbeitslosigkeit auf die Vorzüge der privaten Krankenversicherung verzichten. Doch was passiert bei Arbeitslosigkeit mit einer privaten Krankenversicherung?

Bezieher von Arbeitslosengeld I werden automatisch in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung abgesichert. Die private Krankenversicherung ruht in dieser Zeit. Es empfiehlt sich für die Dauer der Arbeitslosigkeit eine Anwartschaft zu vereinbaren. Damit bewahren Sie die Rechte Ihres Versicherungsvertrags und können diesen nach der Arbeitslosigkeit wieder aufnehmen. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, sich von der Pflichtversicherung befreien zu lassen. Voraussetzung hierfür ist, dass Sie in den letzten fünf Jahren vor der Inanspruchnahme von Arbeitslosengeld privat versichert waren. Die Befreiung muss bei der entsprechenden gesetzlichen Krankenkasse innerhalb von drei Monaten ab Einsetzen der Versicherungspflicht beantragt werden. Sie ist, wenn erfolgt, unwiderruflich. Bei erneuter Arbeitslosigkeit bleiben Sie dann in der privaten Krankenversicherung.

Anders sieht es bei Empfängern von Arbeitslosengeld II aus. Sie müssen sich nicht gesetzlich versichern, wenn sie arbeitslos geworden sind. Die zuständige ARGE übernimmt jedoch nur den Betrag in der Höhe, der für die gesetzliche Krankenversicherung aufgebracht werden muss. Der Versicherte muss also trotz Arbeitslosigkeit für die Differenz aufkommen. Gleiches gilt für Personen ab dem 55. Lebensalter. Sie werden nicht wieder in eine gesetzliche Krankenkasse aufgenommen. Wer seine Kosten minimieren möchte, hat aber die Möglichkeit, in einen günstigeren Tarif zu wechseln, beispielsweise in den Basistarif seiner privaten Krankenversicherung. Falls es noch immer einen großen finanziellen Aufwand bedeutet, diesen zu begleichen, kann beim Sozialamt ein Zuschuss zum Krankenversicherungsbeitrag beantragt werden.