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Ab 2013 werden alle Versicherungsnehmer, die neben der gesetzlichen auch eine private Pflegeversicherung abschließen, monatlich mit fünf Euro belohnt. In einem Jahr summieren sich die Zuschüsse also auf 60 Euro, die der Versicherte ganz unabhängig von seinem Einkommen erhält. Der Staat will damit eine große Lücke schließen, denn die immensen Pflegekosten werden wie bei einer Teilkasko nur teilweise durch die Leistungen der gesetzlichen Versicherung gedeckt. Prinzipiell erhält jeder den Zuschuss von fünf Euro. Es ist bisher keine Altersbeschränkung vorgesehen und auch auf eine Gesundheitsprüfung soll verzichtet werden. Ausgezahlt wird jedoch erst nach einer fünfjährigen Karenzzeit.

Die Prämie für eine private Pflegeversicherung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ausschlaggebend ist das Alter und ob alle drei Pflegestufen abgesichert werden sollen. Mit Inkrafttreten der Bezuschussung sollen außerdem Unisex-Tarife eingeführt werden, durch die das Geschlecht keine Auswirkung mehr auf die Beiträge hat. Nichtsdestotrotz vermuten Experten, dass die Zusatz-Policen teurer ausfallen könnten, als die aktuell existierenden Zusatzversicherungen, da die Versicherungsunternehmen für die bezuschusste Pflegeversicherung niemanden ablehnen und keine gesundheitliche Risikoprüfung vornehmen dürfen.

Insgesamt werden staatliche Zuschüsse für private Pflegeversicherungen stark diskutiert. Gewerkschaften, Sozialverbände und Opposition sprechen vom „Geschenk an die Versicherer“. Geringverdiener können sich beispielsweise gar keine private Zusatzversicherung leisten und profitieren somit nicht von den Zuschüssen. Kritiker fordern viel mehr die Erhöhung der Beiträge zur gesetzlichen Pflegeversicherung. Nur so könne den wachsenden Pflegekosten effektiv entgegengewirkt werden. Ob fünf Euro genug Anreiz für die Bürger sind, bleibt abzuwarten. Bisher ist der Zuschuss für 1,5 Millionen Menschen eingeplant und was darüber hinausgeht, wird vermutlich zu neuen, politischen Debatten führen.

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