Spar24.de

Sparen ist die beste Einnahme!

Kostenlose Servicenummer:
0800 142 5 367 Montag bis Freitag 8:00 – 20:00 Uhr

Zu diesem Schluss kam die am 11. Juni 2012 veröffentlichte Pressemitteilung zur GKV/PKV-Systemgrenze – Bestandsaufnahme. Das gemeinsame Forschungsprojekt des Instituts für Mikrodaten-Analyse, Kiel, sowie der PremiumCircle Deutschland GmbH untersuchte die gesetzliche und die private Krankenversicherung auf ihre Schwachstellen hin. Dabei wiesen die untersuchten 32 PKV-Unternehmen mit 208 Tarifen und 1.567 Kombinationsmöglichkeiten nachweislich folgende Mängel auf:

- Versicherte und nicht versicherte Leistungen sind für den Versicherungsnehmer in der PKV im Vergleich zwischen den PKV-Anbietern nicht nachvollziehbar.

- Vermittler, Vertriebsunternehmen und Makler verkaufen die Policen zumeist ohne einen entsprechenden Qualifikationsnachweis. Entsprechend provisionsorientiert erfolgt die Beratung.

- Die Pro-Kopf-Ausgaben zwischen der GKV und der PKV sind nahezu identisch.

- In der PKV wurden Altersrückstellungen gebildet, während die GKV erst langsam damit beginnt.

Zu wenig gegen Folgekosten versichert

Insgesamt kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass mehr als 80 Prozent der PKV-Tarife weniger leisten als die gesetzliche Krankenversicherung. Anschlussbehandlungen, notwendige Hilfsmittel sowie psychotherapeutische Maßnahmen gehören in der PKV nicht zum Standard – in der gesetzlichen Krankenversicherung schon. Weiterhin kommen die Autoren zu der Auffassung dass die Tarife “… nicht bedarfsgerecht für Endkunden entwickelt, sondern unter der Prämisse, wie sie bei Preisvergleichen abschneiden würden”. Deshalb empfiehlt PremiumCircle privat Versicherten, bei der Auswahl ihres Tarifes unbedingt auf Anschlussbehandlungen bzw. Folgekosten im Falle von Krankheit zu achten.

Verantwortung liegt beim Verbraucher

Für die Branche der Privatversicherer wäre es empfehlenswert, sich auf einen Mindestversicherungsschutz zu einigen, ist weiter zu lesen. Die Stellungnahme des PKV-Verbandes bezog sich daraufhin auf die Wahlfreiheit und die Selbstverantwortung der Versicherten. Verbandsdirektor Dr. Volker Leienbach formuliert das Statement folgendermaßen: “Jeder Versicherte sollte dabei darauf achten, dass er keine für ihn persönlich wichtigen Leistungen ausschließt.” Dabei sei eine gute Beratung das A und O für einen optimalen Versicherungsschutz. Dagegen beklagen die Studienautoren eine ausreichende Transparenz bei der Vielzahl von PKV-Tarifen.

  • Urteil: Teure Armbanduhren sind kein Hausrat 29.08.2017  – Kleine, aber hochpreisige Wertsachen wie Uhren, Schmuck, Bargeld oder Kameras sind bei Wohnungseinbrüchen die bevorzugte Beute. Das wissen auch die Versicherungen, und sie deckeln deshalb ihre Eintrittspflicht für derartige Gegenstände ... weiterlesen
  • Hausratversicherung – Sicherheit in der dunklen Jahreszeit 05.01.2017  – In der dunklen Jahreszeit, während der Wintermonate, steigt auch die Zahl der Haus- und Wohnungseinbrüche. Hier kommen schnell Schadenssummen von mehreren tausend Euro zusammen. Die gestohlenen Sachen sind dabei noch ... weiterlesen
  • Private Krankenversicherung wird teurer – was tun? 07.12.2016  – Auch im nächsten Jahr müssen privat Krankenversicherte mit steigenden Beiträgen rechnen. Der Hauptgrund für die steigenden Kosten sind die niedrigen Zinsen. "Was am Kapitalmarkt nicht zu erwirtschaften ist, muss laut ... weiterlesen
  • Kfz-Versicherung wechseln – der Countdown läuft 10.11.2016  – Versicherer geben nicht immer ihre günstigen Prämien an die Kunden weiter. Ebenso verändern sich die Tarife ständig. Jeder Autofahrer sollte daher seine Kfz-Versicherung jedes Jahr erneut überprüfen und mit anderen ... weiterlesen
  • Geld sparen in der Kfz-Wechselsaison 25.10.2016  – Mit dem Herbst geht das Jahr so langsam zu Ende und bis Ende November hat jeder Verbraucher die Möglichkeit, seine Kfz-Versicherung zu überprüfen. Denn pfiffige Sparer können durch ein paar ... weiterlesen

Alle Versicherungen-News