Spar24.de

Sparen ist die beste Einnahme!

Kostenlose Servicenummer:
0800 142 5 367 Montag bis Freitag 8:00 – 20:00 Uhr

Immer mehr Kunden in der Privaten Krankenversicherung (PKV) haben Schwierigkeiten ihre Beiträge zu bezahlen. Ende letzten Jahres waren ca. 115 000 Menschen in einem Notlagentarif versichert, den alle Unternehmen anbieten müssen. Das sind 22,5 Prozent mehr als 2013. Demnach landen immer mehr Versicherte in den sogenannten Sozialtarifen und Kunden müssen mit weiter steigenden Beiträgen rechnen.

Der Notlagentarif wurde per Gesetz im August 2013 eingeführt. In diesen Tarif wechseln privat voll versicherte Kunden automatisch, wenn diese ihre Beiträge trotz zweifacher Mahnung nicht beglichen haben. Bevor dieser Tarif eingeführt wurde, hatten solche Versicherte schnell hohe Beitragsschulden angesammelt und kaum Aussicht, sie jemals abzubauen. Die Hoffnungen der Branche, dass sich dieser Tarif nur als ein vorübergehendes Phänomen entpuppen sollte und kaum in Anspruch genommen werde, scheinen sich damit nicht zu erfüllen. Das alles ist nicht gut für die Private Krankenversicherung, denn ihr Geschäftsmodell ist auf eine so hohe Zahl von Versicherten, die in finanziellen Schwierigkeiten sind, nicht ausgelegt.

Beitragssteigerungen sind die Folge

Man sehe jedoch in dieser Entwicklung keinen anhaltenden Trend, sondern die Auswirkung einzelner Effekte, so Uwe Laue, Vorsitzender des Verbandes der Privaten Krankenversicherungen. Das sieht er darin erklärt, dass die meisten PKV-Unternehmen die Billigtarife vom Markt nahmen. Ebenso erschwert der stetige Anstieg der Versicherungspflichtgrenze Angestellten den Wechsel von der gesetzlichen Krankenkasse in die Private. Dennoch, so betonte Laue, darf die Branche bei dieser Entwicklung nicht tatenlos zusehen. “Wir müssen am System arbeiten”, sagte er auf der PKV-Jahrestagung.
Zusätzlich müssen sich die Versicherer auch mit den Effekten der Niedrigzinsphase auseinander setzen. Nach einigen Jahren moderater Preisanpassungen werden diese dazu beitragen, dass viele Anbieter ihren Versicherten bis Ende 2016 mit sehr hohen Prämienerhöhungen konfrontieren werden. Das wiederum könnte im nächsten Bundestagswahlkampf zu heftiger Kritik in der Öffentlichkeit und der Politik führen. Ständige und hohe Beitragssteigerungen bestätigen die Anhänger einer Bürgerversicherung, die langfristig das Ende der PKV in ihrer heutigen Form bedeuten würde.

  • Urteil: Teure Armbanduhren sind kein Hausrat 29.08.2017  – Kleine, aber hochpreisige Wertsachen wie Uhren, Schmuck, Bargeld oder Kameras sind bei Wohnungseinbrüchen die bevorzugte Beute. Das wissen auch die Versicherungen, und sie deckeln deshalb ihre Eintrittspflicht für derartige Gegenstände ... weiterlesen
  • Hausratversicherung – Sicherheit in der dunklen Jahreszeit 05.01.2017  – In der dunklen Jahreszeit, während der Wintermonate, steigt auch die Zahl der Haus- und Wohnungseinbrüche. Hier kommen schnell Schadenssummen von mehreren tausend Euro zusammen. Die gestohlenen Sachen sind dabei noch ... weiterlesen
  • Private Krankenversicherung wird teurer – was tun? 07.12.2016  – Auch im nächsten Jahr müssen privat Krankenversicherte mit steigenden Beiträgen rechnen. Der Hauptgrund für die steigenden Kosten sind die niedrigen Zinsen. "Was am Kapitalmarkt nicht zu erwirtschaften ist, muss laut ... weiterlesen
  • Kfz-Versicherung wechseln – der Countdown läuft 10.11.2016  – Versicherer geben nicht immer ihre günstigen Prämien an die Kunden weiter. Ebenso verändern sich die Tarife ständig. Jeder Autofahrer sollte daher seine Kfz-Versicherung jedes Jahr erneut überprüfen und mit anderen ... weiterlesen
  • Geld sparen in der Kfz-Wechselsaison 25.10.2016  – Mit dem Herbst geht das Jahr so langsam zu Ende und bis Ende November hat jeder Verbraucher die Möglichkeit, seine Kfz-Versicherung zu überprüfen. Denn pfiffige Sparer können durch ein paar ... weiterlesen

Alle Versicherungen-News