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Laut den Zahlen des Branchendienstes BAP-Guide werden die privaten Krankenkassen Barmenia, ARAG und uniVersa zum kommenden Jahr ihre Beiträge erhöhen.

Meist im November findet sich in den Briefkästen der privat Krankenversicherten eine Information zu den angepassten Beiträgen der PVK für das kommende Jahr ein. Beitragsänderungen sind für privat Versicherte nicht Neues. In den letzten 14 Jahren haben sich die Beiträge für die privaten Krankenkassen fast verdoppelt. Die nun anstehenden Beitragsanpassungen für 2015 fallen verhältnismäßig gering aus – mit einigen Ausnahmen.

Durchschnittliche Beitragssenkungen trotz zum Teil starker Erhöhungen

Die Beitragsanpassungen fallen im Durchschnitt relativ gering aus. Bei der uniVersa und der Barmenia betragen die Erhöhungen 0,69 bzw. 0,74 Prozent. Vollversicherte der ARAG müssen ab 2015 durchschnittlich 1,72 Prozent mehr zahlen.

Hinter den vergleichsweise geringen Anpassungen im Durchschnitt verbergen sich teilweise drastische Beitragserhöhungen für Private Krankenversicherungen im Einzelnen. Während einige Tarife kaum oder gar nicht von den Erhöhungen betroffen sind und andere sogar gesenkt werden, müssen sich einige Versicherte der ARAG auf bis zu 12 Prozent höhere Beiträge einstellen. Die geringe durchschnittliche Anpassung der Barmenia ist für Ärzte und Zahnärzte wenig tröstlich, da diese Berufsgruppe ab 2015 etwa 7,25 Prozent mehr zahlen muss.

Die Zahlen der Beitragsanpassungen bei den privaten Krankenkassen Allianz, R+V und Gothaer sind noch nicht genehmigt. Es ist mit Anpassungen von bis zu etwa 5 Prozent zu rechnen. Die PKV Deutscher Ring und Signal Iduna erhöhen zum 1. Januar 2015 nur jeweils einen Tarif um 2,17 bzw. 0,59 Prozent.

Beitragsanpassungen für Bestandskunden stehen noch aus

Die genannten Zahlen beziehen sich auf Neugeschäfte. Die Zahlen für Bestandskunden sind noch nicht veröffentlicht. Inwieweit Bestandskunden für das kommende Jahr mit Beitragserhöhungen zu rechnen haben, entscheidet sich in den nächsten Wochen. Moderate durchschnittliche Anpassungen sind auch hier zu erwarten. In Einzelfällen können Tarife jedoch bis zu 10 Prozent und mehr erhöht werden.

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