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Manchmal stellt man sich die Frage, welche der vielen Dokumente, die ganze Ordner füllen oder gar im Keller lagern, weggeworfen werden können. Die Aufbewahrungsfristen für Versicherungsunterlagen sind die gleichen wie für andere Dokumente.

Tipps für die Aufbewahrung von Dokumenten

Grundlegend gilt, dass alle Dokumente sortiert und abgeheftet werden sollten, damit sie schnell griffbereit sind. Denn die Zeit für das Suchen ist die eigentliche Zeitspanne, in der man sich ärgert. Die einzelnen Ordner könnten nach Themen geordnet sein. Zusammengehörige Dokumente wie beispielsweise die Geburtsurkunde oder die Heiratsurkunde werden immer gemeinsam aufbewahrt. Daneben gibt es vielleicht einen Ordner “Rund ums Haus”, “Bankunterlagen” oder “Versicherungsdokumente”.

Unterzeichnung von VersicherungsformularenVon wichtigen Dokumenten sollte man beglaubigte Kopien anfertigen lassen und diese getrennt von den Originaldokumenten aufbewahren. Das ist einfach für den Fall wichtig, wenn ein Brand oder ein Einbruch die Originaldokumente vernichtet. Für eine sichere Aufbewahrung von wichtigen Originaldokumenten lohnt sich eventuell ein Bankschließfach oder ein Safe. Ebenso sinnvoll wäre die gesicherte Aufbewahrung einer Liste für alle wertvollen Einrichtungsgegenstände.

Jedes Jahr oder aller paar Jahre kann man dann die Dokumente entsorgen, deren Aufbewahrungszeit abgelaufen ist. Dabei wird es sich in der Regel um Rechnungen, Kontoauszüge oder Quittungen handeln: Für Gerichtsurteile, Mahnbescheide oder Kreditunterlagen gelten 30 Jahre Aufbewahrungsfrist. Vier Jahre sollte man Kontoauszüge oder Überweisungen aufbewahren. Ehemalige Mietverträge, Übergabeprotokolle oder Kautionsquittungen bewahrt man drei Jahre auf. Und zwei Jahre sind sinnvoll für Garantieurkunden oder Handwerkerrechnungen. Wichtige Dokumente sollten vor dem Wegwerfen aus Sicherheitsgründen geschreddert werden.

Tipp für elektronische Dokumente

Email-Unterlagen wie Kontoauszüge, Rechnungen, Bank- und Accountinformationen werden in speziellen Ordnern gelagert und in regelmäßigen Abständen auf einem externen Speichermedium gesichert. Dabei empfiehlt es sich im Privathaushalt auch, für den Notfall (z. B. Stromausfall, Festplatten-Crash) eine Offline-Liste aller wichtigen Account-Daten anzufertigen und diese an einem sicheren Ort zu lagern.

Stoppt den Eurowahnsinn:

Aufruf der Verbraucher: Stoppt den Eurowahnsinn!

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