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Für 2013 rechnen Stromexperten mit drastischen Preiserhöhungen deutschlandweit. Etwa sechs Cent je Kilowattstunde sind zu erwarten. Für einen Vier-Personen-Haushalt wären das etwa 240 Euro mehr an Stromkosten jährlich. Besonders einkommensschwache Familien sind durch diese Preislawine die Leidtragenden. Die Verbraucherzentrale kritisiert den Strompreis 2013 und fordert deshalb ein Eingreifen der Bundesregierung.

Ökostrom-Umlage betrifft alle

Aktuell beträgt die Ökostrom-Umlage 3,5 Cent pro Kilowattstunde. Alle Stromkunden entrichten somit jährlich 13 Milliarden Euro, die beispielsweise als Fördergelder wieder zurück zu den Betreibern von Solaranlagen fließen. Diese Umlage wird in den nächsten Jahren noch steigen. Bis 6 Cent pro Kilowattstunden kommen zukünftig auf die Stromkunden zu. Daran übt der Bundesverband der Verbraucherzentrale Kritik. Aber auch die Deutsche Energie-Agentur geht von ähnlichen Schätzungen aus. Sie sagt, dass die Ökostrom-Umlage 2013 auf etwa fünf Cent steigen wird. Der Hauptgrund für diesen Preisanstieg sehen beide Stromexperten in unerwartet vielen subventionierten Solaranlagen, die noch 2012 an das Stromnetz angeschlossen werden. Die Verbraucherschützer sagen insbesondere eine Bedrohung für Hartz-IV-Empfänger voraus und fordern eine Anpassung der aktuellen Sozialhilfesätze an die rasante Strompreisentwicklung.

Energiekosten eines 4-Personen-Haushaltes

Die Verbraucherzentrale veröffentlicht jährliche Übersichten, die die Energiekosten eines 4-Personen-Musterhaushaltes aufzeigen. Die Zahlen entstammen den Daten des Statistischen Bundesamtes. Anhand dieser Tabelle lässt sich gegenüber 2007 ein Anstieg um 29 Prozent bei den Stromkosten erkennen. Gegenüber dem Jahr 2000 beträgt der Preisanstieg sogar 80 Prozent. Beim Heizöl stiegen die Preise von 2007 um fast 60 Prozent, und seit 2000 um fast 120 Prozent. Die Spritkosten in diesem Jahr bewegen sich etwa auf dem Niveau von 120 Prozent gegenüber dem Jahr 2007, und verglichen mit dem Jahr 2000 auf etwa 160 Prozent.

Stoppt den Eurowahnsinn:

Aufruf der Verbraucher: Stoppt den Eurowahnsinn!

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