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Neben der Umlage für erneuerbare Energien (EEG) belasten auch die Ausnahmeregelungen bei den Netzentgelten die privaten Verbraucher ab dem kommenden Jahr mehr.

Großkunden von Netzentgelten befreit

Großkunden sind zum Teil sogar komplett von den Stromnetzentgelten befreit. Die Rechnung wird von den Verbrauchern und kleinen Gewerbetreibenden bezahlt. Das Volumen dieser Ausnahmen lag gemäß einer Studie des Öko Institutes FÖS im vergangenen Jahr bei rund 440 Millionen Euro. In diesem Jahr werden dies fast doppelt soviel, nämlich 805 Millionen Euro sein. In den kommenden Jahren rechnen die Forscher sogar mit gut 1,1 bis 1,2 Milliarden Euro. Diese Summen werden dann auf den Verbraucher umgelegt.
Für das letzte Jahr waren die Umlagen sogar zu niedrig, so dass der Fehlbetrag in den kommenden Jahren aufgeschlagen werden muss. Weiterhin werden noch Firmen die Befreiung beantragen, die bisher noch keine haben.

Für die Nutzung der Stromnetze wird von den Verbrauchern durch die Betreiber ein Entgelt verlangt, welches im vergangenen Jahr bei ca. sechs Cent pro Kilowattstunde lag.
Großverbraucher, die mehr als zehn Millionen Kilowattstunden im Jahr aus dem öffentlichen Netzt beziehen, sind von diesen Entgelten komplett befreit.
Wer weniger verbraucht erhält meist einen Rabatt von 80 Prozent. Entscheidend ist hier, wie der Strom in Tagesrandstunden oder nachts bezogen wird.

Kleinverbraucher zahlt

Die daraus entstehenden Differenzen werden auf den Kleinverbraucher umgelegt, in dem sie auf die Rechnung aufgeschlagen werden. Das kostet ca. 0,33 Cent je Kilowattstunde.
Ein normaler Haushalt mit rund 3500 Kilowattstunden im Jahr zahlt somit rund 12 Euro extra.

Durch einem einfachen Strompreisvergleich kann jeder Haushalt einige hundert Euro im Jahr einsparen und indirekt Druck auf die Anbieter ausüben.
Ein Strompreisvergleich lässt sich bequem über das Internet durchführen.

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