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Steigende Strompreise bis 2020 um etwa dreißig Prozent – bei nahezu gleich bleibenden Großhandelspreisen – sagt der Energiekonzern Vattenfall voraus. Die Umlage für neue Kraftwerke, die Förderung erneuerbarer Energien und den Ausbau der Infrastruktur muss der Endkunde tragen. Allerdings sind diese im Einkaufspreis der Stromlieferanten nicht mit enthalten. Gehandelt wird an der Strombörse ohne Steuern und sonstige Abgaben. Der Ausstieg aus der Atomenergie kostet auch Vattenfall ein Vermögen. An dieser Stelle behält sich der Konzern noch vor, Klage wegen Schadenersatz zu erheben.

Pilotprojekt zur Kohlendioxidspeicherung in Jänschwalde abgesagt

Anders herum muss der viertgrößte Energiekonzern Deutschlands seinerseits bereits empfangene Fördermittel der EU wieder zurückzahlen. 45 Millionen Euro erhielt der Energieriese für ein Kohlekraftwerk in Jänschwalde, Brandenburg. Entwickelt wurde davon Technik (CSS) für die Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid. Jänschwalde war eines von sechs Pilotprojekten für die Anwendung von CCS und wurde von Vattenfall wieder abgesagt. Sicher nicht schuldlos daran sind Bürgerinitiativen, die sich gegen dieses Projekt, Kohlendioxid in ehemaligen Gasspeichern zu lagern, gewandt hatten.

Vattenfall engagiert sich für die Verbrennung von Biomasse

Betriebsintern setzt der schwedische Staatskonzern in diesem Jahr einige Sparmaßnahmen um. 300 von 900 Stellen im Kundenservice müssen gestrichen werden. Alles in allem erhält das deutsche Tochterunternehmen 600 Millionen Euro weniger vom Mutterkonzern. Aufgeben musste Vattenfall ebenfalls ein Biomasse-Projekt in Liberia – zu teuer im Einkauf, zwei Jahre umsonst. Statt Kohle wollte Vattenfall Holzpellets im großen Stil verfeuern. Weniger CO2-Emissionen sind immerhin ein Argument. Politisch hat sich Biomasse als regenerative Energie noch nicht durchgesetzt, zumindest gibt es in Deutschland noch keine Förderung dafür. Die Stromproduktion mit Holzpellets ist etwa doppelt so teuer wie mit Kohle.

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