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Deutschland steckt in einer Debatte über die Energiewende. Alles begann mit der Einschätzung des Umweltministers Peter Altmaier, dass sich der Stromverbrauch des Landes bis 2020 wohl nicht um zehn Prozent senken lasse. Der Wirtschaftsminister Philipp Rösler folgte dem Thema und setzte sich für bezahlbare Strompreise ein. Und was nun? Eines ist sicher – der Strom wird ab Herbst teurer.

Ursache ist die EEG-Umlage

Bereits jetzt sind acht von 17 Atomkraftwerken abgeschaltet, aber noch zeigen sich kaum Auswirkungen des Atomausstiegs. Die Strompreise stiegen bis jetzt im Schnitt nicht mehr als bereits in den Jahren zuvor. In diesem Herbst werden sie aber tatsächlich mit einem Ruck nach oben schnellen. Die Ursache dafür ist die EEG-Umlage, um Betreibern von Wind-, Solar- und Biogasanlagen einen Fixpreis für die erzeugte Energie zu garantieren.

Fast 100 Euro mehr Stromkosten 2013

Zuerst hieß es, die Umlage sei auf 3,5 Cent pro kWh begrenzt, und nun wird von 5,3 Cent gesprochen. Damit kommen im Jahr 2013 für einen Vier-Personen-Haushalt etwa 94 Euro mehr zu als 2012. Das entspricht einer Steigerung von ca. 9 Prozent gegenüber diesem Jahr. 2012 sollen eine größere Anzahl neuer Ökostromanlagen ihren Betrieb aufnehmen. Die überwiegende Mehrheit besteht aus Solaranlagen. Sie erhalten die höchste Vergütungen als Stromproduzenten überhaupt.

Großverbraucher zahlen nur 0,3 Prozent EEG-Umlage

Für die Industrie allerdings erhöhen sich die Strompreise nur teilweise. Größere Firmen beziehen ihren Strom ohnehin über die Strombörse und profitieren sogar noch von sinkenden Preisen. Außerdem gelangen sie in den Schutz einer besonderen Ausgleichsregel des EEG. Sie bezahlen nur für die erste Million kWh die volle EEG-Umlage und dann stufenweise jeweils 90 Prozent davon weniger. Von dieser Ausnahmeregelung sind nach Angaben der Bundesnetzagentur 18 Prozent des gesamten Stromverbrauches betroffen. Allerdings zahlen diese Großverbraucher zugleich nur 0,3 Prozent der EEG-Umlage.

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