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Die Energiewende in Deutschland wird in diesem erstmals deutlich in den Geldbörsen der Verbraucher zu spüren sein. Nahezu alle Stromversorger erhöhen ihre Preise und auch einige Gasversorger bitten zur Kasse.

Auf die Verbraucher rollen 2013 in Deutschland teilweise enorme Erhöhungen bei Strom- und Gaspreisen zu. Von 854 Grundversorgern verlangen 718 seit Anfang dieses Jahres durchschnittlich 12 Prozent mehr für ihren Strom. Für einen deutschen Durchschnittshaushalt mit rund 4000 Kilowattstunden bedeutet das rund 110 Euro an Mehrbelastung im Jahr.

EEG-Umlage der häufigste Grund

Als Grund wird hier vor allem die höhere EEG-Umlage, die Befreiung stromintensiver Unternehmen von der Abgabe sowie höhere Netzentgelte genannt. Die Kosten dafür reichen die Versorger teilweise oder sogar ganz an ihre Endkunden weiter.
Aber nicht nur beim Strom, sondern auch beim Gas sind bzw. werden die Preise in Bewegung geraten. Zu Beginn dieses Jahres haben ca. 100 Anbieter Preiserhöhungen vorgenommen, was ca. einem Siebtel aller Gasanbieter in Deutschland entspricht. Der Preisanstieg liegt bei durchschnittlich 6,5 Prozent. Ebenso wie beim Strom wird auch bei den Gaspreisen das höhere Netzentgelt für den Anstieg verantwortlich gemacht.
Aber auch unterschiedliche Beschaffungsstrategien auf den Gasmärkten sind die Ursachen für die Preisausschläge. Am Gasmarkt ist dadurch ein zunehmendes Auseinanderdriften der Preise zu erkennen.

Verbraucher hat durch Gaspreisvergleich hohes Sparpotenzial

Hier jedoch liegt die Chance für den Verbraucher durch einen Anbieterwechsel zu sparen. Bei einem vorherigen Gaspreisvergleich besteht die Möglichkeit bei einem Anbieterwechsel von bis zu 400 Euro Einsparung und mehr im Jahr.

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