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Wenn noch vor kurzem in Regierungskreisen von einer Drosselung des Netzausbaus gesprochen wurde, wünscht sich der Wirtschaftsminister von Nordrhein-Westfalen, Garrelt Duin, mehr Augenmerk auf Kohle und Erdgas zu legen. Er fürchte einen Blackout. Solar- und Windenergie sollten schneller ausgebaut werden, und NRW wolle dabei gern der Motor sein. Mit NRW schneller zur Energiewende heißt damit die Devise. Duin favorisiert eine parallele Existenz von erneuerbaren und konventionellen Energien in den nächsten Jahren, schreibt die Nachrichtenagentur dpa. Der Netzausbau, neue Speichertechnologien, eine effiziente Stromerzeugung sowie Maßnahmen zur Energieeinsparung sollten gemeinsam diskutiert werden.

Erneuerbare und konventionelle Energie

Das weitere Wachstum erneuerbarer Energie sowie eine mittelfristige Perspektive bis 2050 für die konventionelle Energieerzeugung könnten Hand in Hand gehen. Momentan sieht der Wirtschaftsminister Engstellen bei zu geringen Investitionen in konventionelle Kraftwerke sowie beim Netzausbau und warnt vor einem Zusammenbruch. In den nächsten Jahren seien so viele Kraftwerksschließungen geplant, und es müssten dringend in neue Kraftwerke investiert werden. Hier sei aber leider nichts zu sehen.

Mehr Energie über die gleichen Trassen

Den langsameren Ausbau der erneuerbaren Energien hält Duin für falsch: “Ich kann nicht erkennen, dass eine Verlangsamung beim Ausbau der Erneuerbaren irgendein Problem löst.” Gerade der Netzausbau sei noch nicht einmal zur Hälfte geschafft und die meisten Entscheidungen stehen noch aus. Dabei spricht er sich besonders für die effizientere Nutzung vorhandener Trassen aus, ohne die Errichtung neuer zu verneinen. Ziel der Bemühungen sollte es jedoch sein, mehr Energie über die gleichen Strombahnen zu transportieren. Er erkenne auch, dass die Kilowattstunde Energie für den Verbraucher nicht billiger werde, nur weil die Energiewende vielleicht langsamer vollzogen wird. Damit sei eine Senkung der Strompreise nicht machbar.

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