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Durch erneuerbare Energien haben die Deutschen dank Wind und Sonne im Jahr 2013 rund 11 Milliarden Euro beim Strom gespart. Ohne diese erneuerbaren Energien wäre der Strom deutlich teurer.
Der Grund liegt nahe. Durch den Beschlusses der Bundesregierung, nach dem Reaktorunfall in Fukushima aus der Kernenergie auszusteigen, wurden die herkömmlichen Kraftwerkskapazitäten deutlich verknappt. Auf Grund dessen wären die Preise an der europäischen Strombörse EEX, infolge des niedrigen Angebotes stark angestiegen. Nach Berechnung von Wissenschaftlern wäre der Strompreis ohne die zunehmenden Strommengen aus Wind und Sonne um gut 5 Cent je Kilowattstunde gestiegen. Dank Sonne und Wind ist er jedoch real gesunken.
Die Einsparungen von rund 32 Milliarden Euro konnten das kompensieren, was die Stromverbraucher nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) 2013 als Vergütung für den Ökostrom bezahlten. Gut 20 Milliarden Euro waren das in etwa, so dass dadurch sogar eine Entlastung von ca. 11 Milliarden Euro eintrat, so die Forscher.

Einsparungen kamen nicht komplett beim Verbraucher an

Diese Einsparung kam aber fast ausschließlich den stromintensiven Betrieben zugute, die noch von der EEG-Umlage befreit sind. Bei den Privathaushalten und anderen gewerblichen Betrieben hielten sich die Zusatzlast aus dem EEG und die Entlastung beim Strompreis in etwa die Waage. Sonst wäre noch mehr für die Kilowattstunde zu zahlen gewesen.
Ohne Wind- und Sonnenenergie hätte die konventionelle Kraftwerksleistung 2013 an insgesamt 269 Stunden nicht ausgereicht, um den gesamten Strombedarf in Deutschland zu decken.

Sparen durch Anbieter vergleichen und wechseln

Viele der Verbraucher verschenken jedoch noch immer Geld. Etwa 40 Prozent der Haushaltskunden sind meistens noch in der Grundversorgung, einem der teuersten Tarife. Durch einen einfachen und unkomplizierten Wechsel lassen sich etwa 400 Euro im Jahr einsparen pro Haushalt einsparen.

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