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Der Unterschied bei den Strompreisen wird für die Verbraucher immer größer und driftet zwischen Ost- und Westdeutschland immer weiter auseinander.
In Ostdeutschland muss im Schnitt deutlich mehr für Strom als in Westdeutschland bezahlt werden. Um gut 50 Prozent haben sich im letzten Jahr die Preisdifferenzen zwischen den einzelnen Versorgungsgebieten erhöht. Ein Vierpersonenhaushalt bezahlt demnach in den östlichen Bundesländern bei einem Verbrauch von ca. 4000 Kilowattstunden p.a. im Durchschnitt rund 1150 Euro für Strom. In den Westgebieten sind es hingegen nur rund 1100 Euro, mithin etwa 50 Euro weniger.

Brandenburg am teuersten

Am teuersten ist der Strom in Brandenburg. Hier muss für die Jahresrechnung eines Musterhaushaltes knapp 1200 Euro bezahlt werden. In Bremen hingegen werden dagegen „nur“ knapp 1050 Euro, also rund 150 Euro weniger fällig. Die Preisschere geht immer weiter auseinander. So betrug die Differenz zwischen den Preisen im Vorjahr, vom teuersten zum billigsten Bundesland nur 100 Euro, waren es vor zwei Jahren nur 75 Euro.

Ursache sind unterschiedliche Netzentgelte

Ursache der Entwicklung sind vor allem die regional unterschiedlichen Netzentgelte der Übertragungsnetzbetreiber. So wird Ostdeutschland von 50Hertz versorgt und muss damit die Investitionen in das dortige Netz mitfinanzieren. Weiterhin sind die Netzkosten je Kunde umso höher, je dünner ein Versorgungsgebiet besiedelt ist und je stärker der Betreiber regulierend in das Netz eingreifen muss.
Kosten entstehen hier nicht nur für den Bau neuer Leitungen. Ebenso müssen die Verbraucher auch für Eingriffe der Netzmanager, wegen starker Schwankungen der Wind- und Sonnenstromproduktion, zahlen. Am meisten schlägt hier das kostenpflichtige Abschalten von Windkraftanlagen zu Buche, wenn nämlich bestehenden Leitungen den produzierten Strom in Hochlastphasen nicht mehr transportieren können. Die Kosten hierfür wachsen stetig an und liegen momentan bei rund einer Milliarde Euro im Jahr.

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