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Ganz aktuell ist eine Analyse der Grünen-Fraktion des Bundestages. Sie brachte zutage, dass die Verbraucher in diesem Jahr bis drei Milliarden Euro zu viel Stromkosten bezahlt haben. Nach Gunnar Harms, dem Energieexperten der Fraktion, fielen 2011 die Preise an der Strombörse um 10 bis 20 Prozent. Wäre diese Kosteneinsparung 1:1 an die Verbraucher weitergegeben worden, hätte der Strompreis um etwa zwei Cent/kWh günstiger ausfallen müssen. Allgemein war befürchtet worden, dass durch die Abschaltung von acht Atomkraftwerken der Strompreis in die Höhe schnellen würde. Das war aber nicht der Fall.

Industriekunden und private Verbraucher

Die Industrie sieht in der Studie methodische Fehler. Sie weist darauf hin, dass in den letzten Jahren die Strompreise für Industriekunden um etwa drei Prozent gesunken wären. Das Problem sehen die rabattierten Industriekunden in erster Linie in der Förderung der erneuerbaren Energien. 2011 wurden 16,4 Milliarden Euro Zuschuss für die Einspeisung von Ökoenergie an die Produzenten gezahlt. Hinzu kommen Steuern und Abgaben über den Strompreis in Höhe von 45 Prozent. Dem gegenüber steht, dass private Verbraucher etwa zwanzig Prozent mehr an Stromkosten bezahlen durften. 125 Euro jährlich kostet die Ökostromumlage einen Vier-Personen-Haushalt im Durchschnitt. Davon würde dieser Haushalt 31 Euro für die gewerblichen Stromkunden mit bezahlen.

Auslaufen der Solarförderung 2014

Die Fraktion der Grünen vertritt den Standpunkt, dass energieintensive Unternehmen zu viele Ausnahmen beim Strompreis in Anspruch nehmen und auch von den Kosten für erneuerbare Energien verschont würden. Für diese Umverteilung auf die privaten Verbraucher zugunsten der Unternehmen wäre die Regierung verantwortlich. Nach Umweltminister Altmaier können die Verbraucher am 15. Oktober die aktuellen Zahlen für die über den Strompreis mit zu zahlende Förder-Umlage für erneuerbare Energien des Jahres 2013 erwarten. Sie wird für einen Vier-Personen-Haushalt dann voraussichtlich auf etwa 175 Euro im Jahr steigen. Dafür stellt er in Aussicht, dass die Förderung von Solarenergie etwa 2014 auslaufen wird, wenn das Ziel von 52 Gigawatt Leistungskapazität erreicht ist.

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