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Schon in zwei Jahren geht das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld vom Netz. Damit werden 1.345 MW Strom jährlich weniger produziert. Zwei Jahre danach entfallen weitere 1.344 MW pro Jahr, weil Grundremmingen B abgeschaltet wird. Damit scheint die Stromversorgung in Bayern nicht mehr sicher zu sein. Die Leitungskapazitäten fehlen, um Strom nach Bayern zu liefern. Bayerns Wirtschaft kritisiert den Netzentwicklungsplan und bangt um ihre Wettbewerbsfähigkeit

Zeitplan für den Netzentwicklungsplan fehlt

Der Netzplan könne die Wirtschaft von einer erfolgreichen Energiewende nicht überzeugen. Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) verweist dabei auf ein Gutachten der Econs Energieversorgung-Consulting, Dresden. Der wichtigste Kritikpunkt: Der Netzentwicklungsplan enthält keinen Zeitplan. Für den Ausstieg aus der Kernenergie gäbe es einen Zeitplan, aber keinerlei Abstimmung mit dem Netzentwicklungsplan. Es gäbe keine Information darüber, was geschehen solle nach dem Zeitpunkt, wenn Grafenrheinfeld und Grundremmingen vom Netz gegangen sind.

Thüringen-Leitung muss bis 2015 fertiggestellt werden

Deshalb müsse die sogenannte Thüringen-Leitung bis 2015 fertiggestellt werden. Die geplante 400-kV-Wechselstromleitung soll als eine der vier großen Nord-Süd-Verbindungen Bayern mit Strom versorgen. Noch ist nicht einmal klar, auf welcher Trasse sie verlaufen wird. Deshalb ist die vbw der Meinung, dass zumindest an Tagen der Höchstlast wie beispielsweise zwischen Weihnachten und Neujahr das bisherige Netz den Strombedarf nicht mehr abdecken bzw. an guten Sonnen- und Windtagen den erzeugten Strom nicht mehr auffangen kann.

Netzentwicklungsplan kooperiert nicht mit Nachbarländern

Auch stehe Bayern vor der Aufgabe, Zu- und Ableitungen nach Tschechien und Österreich zu schaffen. Dabei sei die Verbindung zwischen St. Peter in Österreich und Altheim in Bayern besonders wichtig. Die Laststeigerung im bayerischen Chemie-Dreieck sowie der Ausbau der Wind- und Pumpspeicherkraftwerke in Österreich erfordere unbedingt mehr Leitungskapazitäten. Damit ist der nächste Kritikpunkt genannt, den Bayerns Wirtschaft am Netzentwicklungsplan sieht – grenzüberschreitende Kooperationen. Deutschland als Land mit Nachbarn käme auf dem Energiemarkt nicht ohne sie aus.

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