Spar24.de

Sparen ist die beste Einnahme!

Kostenlose Servicenummer:
0800 142 5 367 Montag bis Freitag 8:00 – 20:00 Uhr

Eine Verminderung der Braunkohleverstromung hätte entgegen vieler Behauptungen aus der Politik und Energiewirtschaft kaum Folgen für die Strompreise. Das ergibt eine Modellrechnung einer Studie des Beratungsunternehmen Enervis, im Auftrag von Agora. Demnach würde das im letzten Jahr diskutierte Modell zur Stilllegung von Kohlekraftwerken mit einer Gesamtleistung von 10 GW lediglich zu einem Preisanstieg von rund 4 €/MWh (0,4 ct/kWh) führen. Im Bundeswirtschaftsministerium rechnet man laut einem vor wenigen Tagen veröffentlichten Vorschlag sogar nur mit der Hälfte – 2 €/MWh. Das entspricht ca. 0,2 ct/kWh.

In einem Hintergrundpapier analysiert Agora weiterhin, wie verschiedene Kraftwerkseinheiten von einer Limitierung des CO2-Ausstoßes betroffen wären. Hier zeigt sich, dass speziell Braunkohlekraftwerke, die in 5 Jahren ein Alter von 40 Jahren und mehr erreichen werden, seltener laufen würden. Braunkohlekraftwerke haben in den vergangenen 15 Jahren mit keinem Beitrag zum Klimaschutz in Deutschland beigetragen, sondern sind verstärkt für den Stromexport genutzt worden. Genauer betrachtet hieße die Regelung, dass Deutschland weniger Strom in Nachbarländer exportieren würde als heute. Dadurch kämen vor allem Gaskraftwerke in den Niederlanden häufiger zum Einsatz und die Treibhausgasemissionen würde von Deutschland nur ins Ausland verlagert werden. Allerdings emittierten Gaskraftwerke nur etwa eine halbe Tonne CO2 pro Megawattstunde Strom während alte Braunkohlekraftwerke mehr als eine Tonne CO2 pro Megawattstunde ausstießen.

Das Papier zeigt auch auf, dass in Großbritannien, Dänemark und in Holland der Ausstoß von Treibhausgasen reduziert wird, indem Kohlekraftwerke stärker reguliert werden. Dort wird eben stärker auf Erdgas oder Biomasse zur Stromversorgung gesetzt.

  • Enorme Strompreisunterschiede 25.01.2017  – Der Unterschied bei den Strompreisen wird für die Verbraucher immer größer und driftet zwischen Ost- und Westdeutschland immer weiter auseinander. In Ostdeutschland muss im Schnitt deutlich mehr für Strom als in ... weiterlesen
  • Uhren sind zurück gedreht – Strompreis auch? 02.11.2016  – Leider nein, denn Strom wird im nächsten Jahr teurer, obwohl Heizöl billiger wird. Zum Jahreswechsel steigen die Preise und das gilt auch für Kunden, die denken, dass sie eine Preisgarantie hätten. Alle ... weiterlesen
  • Kostet uns die Energiewende 520 Milliarden? 13.10.2016  – Die Energiewende wird für die Verbraucher weitaus teurer als bisher angenommen. Das schlecht durchdachte Projekt kostet bis zum Jahr 2025 rund 520 Milliarden Euro. Zu dieser Erkenntnis kommt das Institut ... weiterlesen
  • Starke Strompreisschwankungen in Europa 21.09.2016  – Im letzten Jahr schwankten die Strompreise in der EU zwischen 9 Cent pro Kilowattstunde (kWh) in Bulgarien und 30 Cent in Dänemark. Deutschland lag mit 29,46 Cent inklusive Steuern und ... weiterlesen
  • Strompreise steigen wieder kräftig 06.07.2016  – Die Strompreise sind im Juni 2016 gestiegen, der Börsenpreis zur kurzfristigen Lieferung von Strom legte kräftig zu. Noch stärker aber ist der Trend am Terminmarkt für die Liefertermine in den ... weiterlesen

Alle Strom-News