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Bundesumweltminister Peter Altmaier, der sich für eine Strompreisbremse stark macht, schätzt die Kosten für die Energiewende auf bis eine Billion Euro.

Ungebremste Ausgaben für Ökostrom

Nach Angaben von Bundesumweltminister Peter Altmaier können sich die Kosten für die Energiewende in den nächsten Jahrzehnten auf bis zu einer Billion Euro belaufen. Verantwortlich dafür seien die ungebremsten Ausgaben für Ökostrom so der CDU-Politiker.
Der Umbau der Energieversorgung läuft bis ca. 2030. Sollte nichts dagegen getan werden, könne diese Dimension erreicht werden.
Ohne Kürzungen würden die Einspeisevergütungen und Zahlungsversprechen bis zum Jahr 2022 rund 680 Milliarden Euro betragen.
Bis Ende 2012 seien davon bereits schon mehr als 300 Milliarden Euro ausgezahlt bzw. den Investoren verbindlich zugesichert worden.
Es könnten jedoch mit der von Altmaier und Rösler vorgeschlagenen „Strompreisbremse“ bis zu 300 Milliarden Euro bei den Ausbaukosten vermieden werden.

So soll die Strompreisbremse funktionieren

-Einfrieren der Ökostromumlage (5,28) bis 2014

-Einsparung bei neuen Ökostromanlagen bei Anlage die ab dem 1. August in Betrieb gehen

-Absenkung der Anfangsvergütung auf 8 Cent bei Windenergieanlagen an Land

-Bestehende Solaranlagen sollen den „atmenden Deckel“ behalten

-für Biomasseanlagen wird der seit 2008 gezahlte Gülle-Bonus zum 1 August gestrichen

-Vergütungen für Bestandsanlagen werden in 2014 pauschal um 1,5 Prozent gesenkt

-Energieintensive Unternehmen leisten ihren Beitrag zur Kostenersparnis mit 700 Mio. Euro

-Ausnahmen von der EEG-Umlage werden eingeschränkt

Ob dies den seit Jahren steigenden Strompreis wirklich bremst, muss leider bezweifelt werden. Denn nicht nur die steigenden Kosten für Ökostrom lassen den Strompreis ansteigen, sondern auch der Anstieg der Energiekosten auf dem Weltmarkt. Weiterhin ist eine wirklich fehlende Konkurrenz zu den wenigen Stromkonzernen in Deutschland sicherlich ein Preistreiber beim Strompreis.

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