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Dank LTE können die Datenbahnen entlastet werden und selbst Gebiete vom schnellen Internet profitieren, die bisher davon nur träumen konnten. Aber auch im mobilen Bereich hilft LTE, überlastete UMTS-Mobilfunknetze zu entspannen und beschleunigt die Datenübertragungsrate selbst mit mobilen Geräten. Die Stiftung Warentest prüfte LTE-Anschlüsse von Vodafone und der Telekom in ihrem aktuellen Heft.

LTE wirklich schnell

Das Gesamtergebnis überzeugte die Tester der Stiftung Warentest von der Schnelligkeit der Internetverbindung mit LTE. Aber der Netzaufbau sei noch eine Baustelle. Geprüft wurde jeweils ein stationärer und ein mobiler Anschluss von Vodafone und der Telekom. Lokal konnte der stationäre Telekomanschluss nicht gestellt werden, und Vodafone musste auf das zweitschnellste Angebot mit einer Datenübertragung von 21,6 MBit/s ausweichen. Mobil gab es keinerlei Probleme. Mit der gewünschten Datenübertragungsrate steigen allerdings auch die monatlichen Kosten für einen LTE-Anschluss.

LTE technisch begrenzt

Aufgefallen war den Testern der Stiftung Warentest, dass keines der überprüften Geräte auf allen vier Frequenzbändern arbeiten konnte, die innerhalb von Deutschland im LTE-Netz geplant sind. Stationär würden die Geräte nur 800er Frequenzen funken. Diese werden vor allem in ländlichen Gegenden verwendet. In den Städten arbeiten jedoch höhere Frequenzen. Es gibt Sticks, die zusätzlich mehrere Frequenzbereiche verstehen können. Jedoch lässt sich LTE dadurch weltweit noch lange nicht nutzen. Dafür sind die Frequenzen zu verschieden.

LTE noch teuer

Der günstigste LTE-Tarif bei Vodafone – nach Stiftung Warentest – kostet 42,49 Euro monatlich. Das ist deutlich mehr als ein einfaches DSL-Angebot vom gleichen Netzbetreiber, stellten die Tester fest. Und dazu ist dieser LTE-Tarif auf fünf GB je Monat begrenzt und wird danach deutlich in der Geschwindigkeit gedrosselt. Auf der sicheren Seite sei der Kunde, der einen LTE-Tarif mit 30 GB Datenvolumen bucht. Der Kostenpunkt dafür – 70 bis 80 Euro monatlich.

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