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Der Sauerlandkurier berichtete gestern vom Ausbau des DSL-Datennetzes im Gemeindeverband Daaden. Bürgermeister Wolfgang Schneider unterzeichnete in Anwesenheit von mehreren Ortsbürgermeistern mit der Telekom die entsprechenden Verträge. Noch ist nicht klar, wann genau die Einwohner von Daaden mit hoher Geschwindigkeit durch das Internet surfen können. Die Bauarbeiten sind abhängig von der Wetterlage im kommenden Winter. Auch die Planung und die benötigten Genehmigungsverfahren müssen vorher abgeschlossen sein. “… wir peilen mal ein Jahr Bauzeit an”, freut sich Bürgermeister Schneider.

Breitband ist heute überlebensnotwendig

Etwa 1600 Haushalte erhalten DSL – die Einwohner der Verbandsgemeinde können dann mit bis zu 50.000 Kilobit pro Sekunde Datentransfer rechnen. Für die ansässigen Unternehmen ist der DSL-Anschluss sogar überlebensnotwendig. “Breitband ist heute kein Qualitätsfaktor mehr”, erklärt Schneider, “sondern tägliches Brot für die Unternehmen”. Deutlicher bringt Karl-Heinz Kasper, Ansprechpartner in der Kommune für den DSL-Ausbau der Telekom, diese Notwendigkeit auf den Punkt: “Ein Neubaugebiet, das nicht über Breitbandversorgung verfügt, ist heute kaum noch zu vermarkten.”

Die Kosten trägt die Kommune

Die Haushalte und Unternehmen im Ortskern von Daaden sind bereits mit DSL-Anschlüssen versorgt. Zur Zeit werden gerade in den Ortsteilen Friedewald und Weiterfeld die Breitbandleitungen verlegt. Danach folgen Biersdorf, Derschen, Emmerzhausen, Mauden, Niederdreisbach und Schutzbach. Bevor die DSL-Verbindungen stehen, müssen fast zwölf Kilometer Glasfaser-Kabel eingebracht und elf lokale Knotenpunkte aufgerüstet werden. Insgesamt 750.000 Euro müssen die einzelnen Orte für die Finanzierung dieser Arbeiten aufbringen. Beispielsweise wird Emmerzhausen 28.000 Euro und Emmerzhausen 170.000 Euro bezahlen müssen. Noch ungeklärt ist, ob dafür die Grundsteuer im erforderlichen Umfange angehoben wird. Auf Zuschüsse vom Bundesland kann Daaden jedoch nicht hoffen.

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