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Die Regulierung des Turbohandels (auch Hochfrequenzhandel genannt) durch die Bundesregierung soll die immensen Kursschwankungen von Aktien aushebeln. Derzeit wird im Xetra-Handel der deutschen Börse annähernd 40 Prozent mit dem Turbohandel umgesetzt. Dieser sekundenschnelle Aktienhandel soll nun in Deutschland strenger reguliert werden. Mit dem so genannten Hochfrequenzhandelsgesetz soll das Risiko von unkontrollierten Kursausschlägen eingeschränkt werden. Sämtliche Händler sollen nach diesem Gesetzentwurf eigens dafür eine Zulassung für diese Art des Handels vorweisen. Um eine solche Zulassung zu erhalten müssen die Händler ihre Software-Algorithmen offen legen und ersichtlich machen, wie sie das Programm testen und auf dem aktuellen Stand halten.

Gesetzentwurf der Bundesregierung

Die Bundesregierung hatte gestern einen Gesetzentwurf beschlossen, um den sekundenschnellen Online-Börsenhandel zu bremsen. Dieser Entwurf zum Hochfrequenzhandelsgesetz sieht sowohl neue Regeln für Händler als auch für die Börsen vor. Er soll einen weiteren Meilenstein im neu organisierten Ordnungsrahmen der Finanzmärkte darstellen und das Finanzsystem weniger anfällig für Krisen machen.

Wie funktioniert der Turbohandel?

Der Turbohandel funktioniert in der Weise, dass Computer elektronisch automatisiert Wertpapiere nach den Vorgaben ihrer Betreiber kaufen oder verkaufen. Dies geschieht durch mathematische Algorithmen in Bruchteilen von Sekunden. Innerhalb kürzester Zeit können dadurch unzählige Kauf- und Verkaufsanweisungen gegeben werden.

Risiken

Aufgrund der enormen Schnelligkeit birgt der Hochfrequenzhandel auch Risiken, wie zum Beispiel extreme, nicht nachvollziehbare Kursschwankungen, zum Teil überlastete Handelssysteme sowie die Anfälligkeit für Datenmissbrauch.

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