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Der Börsenreport vom 21. Februar 2013 – Dax bricht ein

Die Anleger in den USA haben sich am Mittwoch zurückgehalten. Am Abend veröffentlichte die US-Notenbank Fed ihr Protokoll zur geldpolitischen Sitzung. Dies und einbrechende Rohstoffpreise drückten auf die Stimmung.
Fallende Aktienkurse von Ölfirmen haben die amerikanischen am Mittwoch belastet. Als Grund für die Verluste im Energiesektor gaben Analysten enttäuschende Quartalsberichte und einen niedrigen Ölpreis an. Der Ölpreis und auch Preise von anderen Rohstoffen sind gestern massiv eingebrochen. Angeblich ist ein großer Rohstofffonds in Schwierigkeiten geraten.
Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,8 Prozent tiefer bei 13.927 Punkten. Im Verlauf pendelte er zwischen 13.919 und 14.058 Stellen. Damit fiel er wieder unter die wichtige 14.000 -Punkte Marke. Der breiter gefasste S&P-500 fiel sogar um 1,2 Prozent auf 1511 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab um 1,5 Prozent nach auf 3164 Punkte. Im Sog der schwachen Wallstreet gaben dann auch die Kurse in Frankfurt nach, so dass der Dax mit einem Minus von 0,3 Prozent aus dem Handel ging. Gold und Silber waren so günstig wie seit einem halben Jahr nicht mehr. Gold kostete pro Feinunze noch 1578 Dollar, Silber 28,45 Dollar.

Dax bricht ein – Allianz Versicherung fest

Die Gerüchte um ein mögliches vorzeitiges Ende der ultra-lockeren US-Geldpolitik und die bevorstehende Wahl in Italien haben am Donnerstag für Nervosität an den europäischen Aktienmärkten gesorgt. Der Dax fiel bis zum frühen Mittag um 1,5 Prozent auf 7612 Zähler. Der EuroStoxx50 fiel sogar um 1,8 Prozent auf ein Zweieinhalb-Monats-Tief von 2592,87 Stellen.
Gegen den Trend konnten sich nur wenige Aktien stemmen. Die Titel der Allianz zogen nach der Veröffentlichung der Bilanz für 2012 um 0,6 Prozent auf 104,95 Euro an. “Die Zahlen waren solide”, sagte ein Händler. Allerdings könnten einige Anleger enttäuscht sein, dass der Versicherer die Dividende unverändert ließ.

Einige ausgewählte Meinungen von Börsenexperten:

Cheuvreux:
Allianz: „Outperform“ – Kursziel 118 Euro

Cheuvreux hat die Aktien der Allianz nach Zahlen auf “Outperform” mit einem Kursziel von 118,00 Euro belassen.

Die Ergebnisse im Geschäft mit Unfall- und Sachversicherungen sowie in der Vermögensverwaltung hätten die Erwartungen im vierten Quartal um Längen übertroffen, schrieben die Analysten in einer Studie vom Donnerstag. Das Geschäft mit Lebensversicherungen sei zwar schwächer verlaufen, aber insgesamt sei das Zahlenwerk daher besser als gedacht. Der Ausblick auf den diesjährigen Betriebsgewinn liege etwas unter den Erwartungen, bewege sich zugleich aber noch im Rahmen der Marktprognosen.


Exane BNP Paribas
BMW: „Neutral“ – Kursziel 71 Euro

Exane BNP Paribas hat die Aktien von BMW nach Januar-Absatzzahlen auf “Neutral” mit einem Kursziel von 71,00 Euro belassen.

Neben dem starken Chinageschäft habe der Premium-Autobauer auch beim Absatz in Europa mit einem Wachstum von elf Prozent recht stark zulegen können, schrieben die Aktienexperten in einer Branchenstudie vom Donnerstag.

Exane BNP Paribas
Daimler: „Outperform“ – Kursziel 46 Euro

Exane BNP Paribas hat die Titel von Daimler nach Januar-Absatzzahlen auf “Outperform” mit einem Kursziel von 46,00 Euro belassen.

Vor allem das Geschäft in China sowie in den USA habe das Wachstum der Marke Mercedes-Benz im Januar angetrieben, schrieben die Experten einer Branchenstudie vom Donnerstag. In China dürfte die verbesserte Dynamik dabei mit dem Start der neuen E-Klasse im Frühjahr sowie der S-Klasse im Sommer auch erst einmal anhalten.

Citigroup
Bayer: „Buy“ – Kursziel deutlich angehoben

Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Bayer deutlich von 75,00 auf 90,00 Euro angehoben und die Einstufung auf “Buy” belassen.

Die Titel zählten weiterhin zu den bevorzugten Aktien unter den Pharmawerten innerhalb der EU, schrieben die Analysten um Andrew Baum in einer Studie vom Donnerstag. Sie hoben ihre bereits über dem Konsens liegenden Schätzungen für das operative Ergebnis in der Gesundheitssparte an. Die verzögerte Kostenerstattung für Behandlungen mit dem Gerinnungshemmer Eliquis von Pfizer in den USA könnte kurzfristig den Umsatz mit dem Konkurrenzmittel Xarelto von Bayer erhöhen.

Commerzbank
Dialog Semiconductor: „Buy“ – Kursziel 20 Euro

Die Commerzbank hat die Einstufung für Dialog Semiconductor nach der Vorlage von Geschäftszahlen auf “Buy” mit einem Kursziel von 20,00 Euro belassen.

Der Halbleiterhersteller habe im vierten Quartal sowohl beim Umsatz als auch unter dem Strich einen starken Schlussspurt hingelegt, schrieb die Analysten in einer Studie vom Donnerstag. Am Rande der Mobilfunkmesse Mobile World Congress könnten sich Nachrichten über neue Produkte und Aufträge als die nächsten Kurstreiber für die Titel von Dialog Semiconductor erweisen. Das Branchentreffen starte in der kommenden Woche.

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