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Zu einem gesunden Vermögensmix gehört auch die Anlage in Aktien oder Investmentfonds. Diese Form der Geldanlage gilt zwar als besonders risikoreich, bietet aber auch die höchsten Chancen auf einen Ertrag. Um bei der Geldanlage auch auf Aktien oder Fonds zurückgreifen zu können, benötigt man als Anleger ein Depotkonto.

Im Grunde ist ein Depotkonto nichts anderes als ein Girokonto, nur wird hier nicht Geld verwahrt, sondern Wertpapiere wie Aktien, Fonds, Anleihen oder Optionsscheine. Ein Depotkonto können Sie bei nahezu jeder Bank in Deutschland einrichten. Im Zuge des Wachstums des Internets haben die Onlinebroker ihren Siegeszug angetreten. Ein Onlinebroker ist nichts weiter als eine Bank im Internet, oftmals ohne eine stationäre Filiale. Da es in Deutschland eine Vielzahl von Anbietern von Depotkonten gibt, sollten Sie bei Ihrer Auswahl auf einige Dinge achten, um bares Geld zu sparen und um teure Transaktionen zu vermeiden.

1. Sicherheit des Depots und der Bareinlagen

Der Anbieter des Depotkontos sollte Mitglied in einer Entschädigungseinrichtung für Banken sein. Die Wertpapiere in Ihrem Wertpapierdepot sind zwar als sogenanntes Sondervermögen von der Insolvenzmasse des Brokers oder der Bank getrennt, aber nicht das Verrechnungskonto für Ihre Transaktionen.

2. Erreichbarkeit der Depotbank

Wenn Sie sich für einen Onlinebroker entscheiden, sollten Sie darauf achten das neben dem reinen Internetzugang auch eine Telefonhotline zur Verfügung steht. Das ist dann besonders wichtig, wenn es bei Ihnen zu einem Internetausfall oder ähnlichem kommt. Dann können Sie nämlich nicht auf Ihr Depotkonto zugreifen und haben somit keine Möglichkeit auf Geschehnisse am Markt zu reagieren.

3. Ordergebühren für Transaktionen

Einen wesentlichen Teil des Erfolgs bei der Geldanlage mit Wertpapieren machen die Ordergebühren aus. Achten Sie darauf, dass Ihnen eine Obergrenze oder “Cap” bei der Ordergebühr angeboten wird. Ein Order im Gegenwert von 10.000 Euro sollte im Normalfall nicht mehr als 15 Euro kosten. Bitte bedenken Sie auch, dass Sie die Ordergebühr beim Kauf des Wertpapiers und auch beim Verkauf bezahlen. Ein Online-Vergleich über die verschiedenen Angebote für Depotkonten hilft Ihnen hier weiter. Auch das Erteilen von Limits oder die Streichung von Limits oder der gesamten Order sollte kostenlos sein.

4. Gebühren für das Depotkonto

Zumindest bei Onlinebrokern ist es heutzutage üblich, dass das Depotkonto selbst nichts mehr kostet. Im Gegenteil: Eine Vielzahl von Banken bietet den Kunden sogar einen Willkommensbonus von bis zu 50 Euro, wenn der Kunde das Konto bei ihnen aufmacht. Einige Institute bieten auch Bücher oder Zeitschriften an, die Ihnen kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

5. Bedienbarkeit des Depotkontos

Die Ordermaske bei Onlinebrokern sollte so einfach wie möglich bedienbar sein. Achten Sie deshalb darauf, dass diese Tools nicht für Profis konzipiert wurden, sondern auch von nicht professionellen Anlegern einfach zu bedienen sind. Das vermeidet Fehler und kann helfen Geld zu sparen.

Fazit: Wer Wertpapiere für seine Geldanlage berücksichtigen möchte, der kommt um ein Depotkonto nicht herum. Aber wie bei fast allen Dingen gilt es auch hier, die Spreu vom Weizen zu trennen. Auch ist nicht immer der billigste Broker der beste Anbieter für die Geldanlage mit Wertpapieren. Wer aber die obigen fünf Punkte beachtet, der hat bereits den ersten Schritt für eine erfolgreiche Geldanlage mit Aktien, Fonds oder anderen Wertpapieren getan.

Stoppt den Eurowahnsinn:

Aufruf der Verbraucher: Stoppt den Eurowahnsinn!

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