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Ein enttäuschender Bericht vom Arbeitsmarkt hat den Investoren in New York am Mittwoch die Suppe versalzen. Von den Firmen in den USA wurden im März überraschend wenig Stellen geschaffen: Die Anzahl der neuen Jobs stieg der privaten Arbeitsvermittlung ADP zufolge nur um 158.000 Stellen und damit so wenig wie seit Oktober nicht mehr. Beunruhigend war vor allen, dass im Baugewerbe keine neuen Arbeitsplätze entstanden sind. Der Fokus der Anleger richtet sich nun auf die Veröffentlichung der offiziellen Arbeitslosenstatistik am Freitag, vor der sich die Bewegungen an den Aktienmärkten eher noch in Grenzen halten dürften.

Der Dow-Jones-Index oszillierte im Verlauf zwischen einem Tageshoch von 14.683 und einem Tief von 14.525 Punkten. Der Leitindex ging 0,8 Prozent schwächer bei 14.550 Punkten aus der gestrigen Sitzung. Der S&P 500 Index notierte sogar 1,1 Prozent schwächer und fiel auf 1553 Punkte. Auch der Nasdaq-Index büßte 1,1 Prozent ein und stand zum Schluss bei 3218 Zählern.

Monsanto im Fokus- Zynga jetzt im Pokerrausch

Bei den Einzelwerten standen die Aktien von Monsanto im Fokus, die sich gegen den Trend um 0,9 Prozent verteuerten. Der Agrochemiekonzern hat seine Jahresprognose angehoben und im zweiten Quartal einen Gewinnanstieg verbucht. Besonders gefragt waren aber die Anteilsscheine des Internetspiele-Anbieters Zynga mit einem Kursaufschlag von knapp 15 Prozent. Das Unternehmen bietet ab sofort Spiele wie Poker in Großbritannien an, bei denen um echtes Geld gespielt wird. Der Euro konnte leicht zulegen und notierte bei rund 1,2845 US-Dollar. Das Gold musste Federn lassen und fiel auf rund 1550 US-Dollar zurück.

Investoren warten auf Zinsentscheid der EZB

Vor dem Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) haben sich die Investoren nur in kleinen Schritten nach vorne gewagt. Der deutsche Leitindex gewinnt am Donnerstag 0,3 Prozent auf 7896 Punkte. Die meisten Börsenexperten gehen zwar davon aus, dass die EZB den Leitzins für die 17 Euro-Länder am Donnerstag bei 0,75 Prozent belassen wird. Allerdings könnte die EZB verbal die Tür für eine weitere Zinssenkung öffnen.

Fresenius Medical Care im Fokus – Deutsche Telekom steigen

Unter den Einzelwerten stehen am deutschen Aktienmarkt die Aktien Fresenius Medical Care im Fokus der Anleger.Der Dialysespezialist will in den kommenden sechs Monaten eigene Stammaktien in Höhe von bis zu 385 Millionen Euro zurückkaufen. Die Aktien stiegen im Dax in der Spitze um 4,6 Prozent.
Die Papiere der Deutschen Telekom steigen sum 2,2 Prozent, nachdem die US-Tochter T-Mobile am Morgen über steigenden Kundenzahlen im ersten Quartal berichtet hatte.
Der Euro kann seine Vortagsgewinne nicht halten und rutscht wieder unter die Marke von 1,28 US-Dollar. Das Gold notiert ebenfalls leicht schwächer bei 1542 US-Dollar.

Meinungen von ausgewälten Börsenexperten

Credit Suisse:
Wacker Chemie: „Underperform“ – Kursziel 48 Euro

Die Credit Suisse hat Wacker Chemie mit “Underperform” und einem Kursziel von 48,00 Euro in die Bewertung aufgenommen.

Der Markt sei hinsichtlich der kurzfristigen Entwicklung des Geschäfts mit Polysilizium zu optimistisch, weil der vermutete Preisanstieg angesichts der in China noch brach liegenden Kapazitäten ausbleiben werde, schrieben die Analysten der Schweizer Großbank in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie. Sie lägen mit ihrer Prognose des diesjährigen Betriebsgewinns (EBITDA) des Chemiekonzerns um 15 Prozent unter den Marktschätzungen.


Equinet:
Deutsche Telekom: „Buy“ – Kursziel 10 Euro

Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für die Aktien der Deutsche Telekom nach Daten zur Kundenentwicklung bei der Mobilfunktochter T-Mobile USA in den USA auf “Buy” mit einem Kursziel von 10 Euro belassen.

Das Kundenwachstum habe sich im ersten Quartal belebt, was bei der anvisierten Fusion mit MetroPCS hilfreich sein könnte, schrieben die Börsenexperten in einer Studie vom Donnerstag. Es sei allerdings unklar, zu welchem Preis das Wachstum erzielt worden sei, und wie viel Taktik zur Wegbereitung der Fusion hinter den guten Nachrichten stecke.

Morgan Stanley:
Salzgitter: „Equal-Weight“ – Kursziel auf 31,30 Euro gesenkt

Die US-Bank Morgan Stanley hat das Kursziel für Salzgitter AG von 34,60 auf 31,30 Euro gesenkt und die Einstufung auf “Equal-weight” belassen.

Trotz des jüngsten Kursrückgangs der Stahlwerte stehen sie der Branche weiterhin skeptisch gegenüber, weil das laufende Jahr sehr viel schwieriger werden dürfte, als der Markt denke, schrieben die Börsenexperten in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Der Markt überschätze angesichts der Schwäche in Europa und des weltweiten Überangebots die Erholung der Märkte. Die Branche werde zudem in diesem Jahr erstmals Cash verbrennen, was die Bilanzen unter Druck setze. Die Ergebnisse von Salzgitter seien immerhin etwas besser gegen Abschwünge gefeit als zum Beispiel beim Konkurrenten ArcelorMittal, und der Konzern könne sich auch eher mit Umstrukturierungen selbst helfen.

Börsentermine für den 4. April 2013

13:00 UK: BoE Ergebnis der Sitzung des geldpolitischen Rats Bank Rate PROGNOSE: 0,50% zuvor: 0,50% Anleihekäufe PROGNOSE: unverändert bei 375 Mrd GBP zuvor: unverändert bei 375 Mrd GBP
13:45 EWU: EZB Ergebnis der Ratssitzung Hauptrefinanzierungssatz PROGNOSE: 0,75% zuvor: 0,75%
14:30 US: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) PROGNOSE: 356.000 zuvor: 357.000
14:30 EWU: EZB PK nach Ratssitzung
17:30 FR: Tageszeitung Libération, Forum zum Euro, Rede von EZB-Direktoriumsmitglied Coeure

ex-Dividende einzelner Werte
UVV US9134561094 UNIVERSAL CORP 0,390 €
GJB US8581552036 STEELCASE INC 0,078 €

ex-Kapitalmaßnahme einzelner Werte
SVV1 CA15961Q1072 CHARGER EN. CORP
S6OA US7960431077 SAMSON OIL+GAS
6MN1 CA69374D1042 PACE OIL AND GAS LTD

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