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Banken empfehlen ihren Kunden aktiv gemanagte Investmentfonds. In schwierigen Zeiten mit einem stetigen Auf und Ab der Aktienkurse sei eine Anlage, über die ein Mensch die Entscheidungen trifft, flexibler und daher sicherer. Verbraucherschützer hingegen empfehlen passive börsengehandelte Indexfonds. Bei einer Untersuchung der Zeitschrift Welt schnitten Banken mit ihren klassischen Investmentfonds schlechter ab.

Aktiv gemanagte Fonds verlieren gegenüber Indexfonds

In der Studie wurden fünf Banken befragt: die Deutsche Bank, Commerzbank, Postbank, Hypovereinsbank und Targetbank. Die ersten vier Banken empfehlen ihren Kunden den Aktienfonds DWS Deutschland – und verloren in einem Monat 9 Prozent. Die Targetbank setzt auf JPM Germany Equity, der ein Minus von 9,4 Prozent verzeichnete.

Im gleichen Zeitraum verloren die Indexfonds Comstage Dax und db x-trackers Dax nur etwa 8,5 Prozent. Bei einer hohen Geldanlage kann dieser Prozentpunkt viel Geld bedeuten. Betrachtet man die Verluste über einen Zeitraum von drei Monaten, schneiden die Investmentfonds etwa 2 bis 4 Prozentpunkten schlechter ab.

Europäische Investmentfonds schneiden ebenfalls rund 1 Prozent schlechter ab als vergleichbare Indexfonds.

Bankberater treffen die falschen Entscheidungen

Die aktuelle Untersuchung ist nicht die erste, die die Vorteile von Indexfonds gegenüber aktiven Investmentfonds aufzeigt. Sie zeigt allerdings, dass sich die Zahlen nicht geändert haben. Obwohl Kunden in Krisenzeiten im Indexfonds weniger verlieren würden, empfehlen Bankberater ihren Kunden nach wie vor klassische Investmentfonds.

Dazu kommt, dass Investmentfonds deutlich höhere Gebühren von über einem Prozent aufgelegt sind. Ein Teil davon fließt an die Bank – ein Grund für die fragwürdige Beratung der Kunden? Die Commerzbank gibt dies offen zu: Nur Kunden, die extra zahlen, erhalten eine umfassende Beratung auch zu Indexfonds.

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