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Fakt ist, dass die Zinsen bei Tagesgeld und Festgeld von Jahresbeginn an rückwärts gewachsen sind. Als die EZB die Leitzinsen Anfang Juli auf 0,75 Prozent gesenkt hatte und danach die Euro-Sicherung durch die Europäische Zentralbank anlief, sah es nicht mehr gut aus auf dem Kapitalmarkt. Weiter abnehmende Zinsen bei Tagesgeld und Festgeld können deshalb prognostiziert werden. Wenn die Banken in den ersten Monaten erst langsam auf diese Zinssenkungen reagiert hatten, so sind sie darin jetzt schon sehr geübt und die Zinsen reagieren immer schneller auf den Kapitalmarkt. Oftmals entsprach die Zinssenkung der Banken nicht einmal der aktuellen Senkung des Leizinses, sondern ging weit darüber hinaus.

Weiter abnehmender Leitzins prognostiziert

Wer zu Jahresbeginn seine Investitionen getätigt hatte, kann sich also freuen. Im Europamaßstab heißt das, dass die EZB die Zinsen für Spanien und Italien senken wird, die diese auf eine Kreditaufnahme zu zahlen haben. Experten sagen bereits eine weitere Senkung des Leitzinses um 0,25 Prozent im September voraus. Dann kann die EZB nur noch zweimal die Leitzinsen senken, und wir stehen auf Null. Weniger geht nicht. Dann endgültig sieht es auch für Geldanleger schwarz aus. Festgeld im Langzeitbereich wird keine drei Prozent Zinsen mehr bringen können. Und auch die Tagesgeld-Zinsen dürften sich auf ein Top-Niveau von unter 2 Prozent einpendeln. Das heißt auf jeden Fall das Aus für einen positiven Realzins beim Tagesgeld in Deutschland.

Rendite erhöhen mit Tagesgeld-Startguthaben

Noch ein Trostpflasterchen haben manche Tagesgeld-Anbieter im Köfferchen. Das betrifft ein kleines Tagesgeld-Startguthaben, das sich insbesondere für Kleinstanleger in jedem Falle noch lohnen sollte. Durch 20 oder 30 Euro Startprämie erhöht sich die Rendite im ersten Jahr für einen geringen Anlagebetrag ganz beträchtlich. Die Bank of Scotland bietet ein kleines Startgeld, aber auch die ING DiBa. Beide Angebote gelten für Neukunden und sind an bestimmte Bedingungen geknüpft.

Stoppt den Eurowahnsinn:

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