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Mittlerweile gerät Slowenien, eines der jüngsten EU-Länder, wegen seiner Finanzprobleme immer stärker in den Fokus des Internationalen Währungsfonds (IWF). Damit bahnt sich eine neue Verschärfung der EU-Krise an. Nach Spanien und Zypern könnte nun Slowenien der sechste EU-Kandidat für den Rettungsschirm werden. Mehrere Ratingagenturen haben die Bonität des südeuropäischen Landes in den letzten Tagen herab gewürdigt. Slowenien hat arg mit einem Wirtschaftseinbruch zu kämpfen und braucht finanzielle Mittel, um seine Banken zu unterstützen.

Zu harte Bandagen für Griechenland

Morgen wollen Buchprüfer der Europäischen Zentralbank und des Internationalen Währungsfonds nach Griechenland aufbrechen. Es geht um die nächste Kreditrate für das Land unter dem EU-Rettungsschirm. Und noch ist unklar, ob Griechenland die Bedingungen für die finanzielle Hilfe in Höhe von 31 Milliarden Euro erfüllen kann bzw. wird. Die Inspektoren der EU werden sich Daten zur Rezession und zur Arbeitslosigkeit in Griechenland ansehen müssen. Möglicherweise kommen sie dadurch zu dem Schluss, dass das aktuelle Sparprogramm kontraproduktiv ist. So lautet jedenfalls die Meinung in Griechenland, wie im “Spiegel” zu lesen war.

Zoff in der Regierungskoalition von Deutschland

Auch der Zoff in der Regierungsspitze von Deutschland zwischen den beiden Koalitionsparteien schlägt immer größere Wellen. Während die CDU mit Angela Merkel aktiv an der Umsetzung der EU-Politik arbeitet, wehrt sich die CSU mit Horst Seehofer immer mehr dagegen, dass das gleichfalls geschwächte Land für andere Krisenstaaten mit Milliardenzusagen und -garantien eintritt. Wie die “Welt” schrieb, mache sich der IWF ernsthaft Sorgen um die Außenstände der Banken in Deutschland. Das allseits offene Land bekomme die Euro-Krise besonders deutlich zu spüren. Im Vergleich der EU-Länder hinsichtlich der Kaufkraft nimmt Deutschland nach Dänemark den 7. Rang ein. Die vordersten drei Plätze gehen an Luxemburg, das mit weitem Abstand führt, die Niederlande und Österreich.

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