Spar24.de

Sparen ist die beste Einnahme!

Kostenlose Servicenummer:
0800 142 5 367 Montag bis Freitag 8:00 – 20:00 Uhr

Moody’s bewertet Deutschland, Niederlande und Luxemburg mit schlechten Aussichten. Das stabile “AAA” für alle drei Länder wurde mit dem Ausblick “negativ” belegt. Das bedeutet die Möglichkeit einer internationalen Herabstufung und der Wegfall der “Top-Bonität”. Einzig und allein Finnland bleibt von den europäischen Spitzenländern davon noch unberührt. Moody’s Überprüfung der Ratings begründete die Ratingagentur mit der anhaltenden Unsicherheit über den Ausgang der Schuldenkrise in der EU. Auch Moody’s sieht die Mitgliedschaft Griechenlands in der EU als gefährdet an. Länder wie Italien und Spanien würden sicher weitere Hilfen benötigen. Bereits im Februar erhielten Österreich und Frankreich einen negativen Ausblick von Moody’s, besitzen jedoch noch ihr “AAA”. Die erste Wirkung im internationalen Währungshandel auf diese Mitteilung war, dass der Euro mit derzeit 1,21 Dollar nur knapp über dem Tiefpunkt vom Montag steht.

Statement des Bundesfinanzministeriums

Das Bundesfinanzministerium in Deutschland kritisierte die Entscheidung von Moody’s und verwies auf die solide Wirtschaftssituation. Die Entscheidung von Moody’s wäre von dem Blick auf die kurzfristigen Risiken geprägt. Die späteren Stabilisierungsaussichten seien völlig unerwähnt geblieben. Weiter sprach das Ministerium von einer Reihe von Maßnahmen, die die Eurozone für eine nachhaltige Stabilisierung auf den Weg gebracht habe. Deutliche Verbesserungen hätte es
bei der Kapitalisierung des Bankensektors gegeben. Die internationalen Finanzmärkte würden Deutschland viel Vertrauen entgegen bringen, wie niedrige Refinanzierungskosten deutscher Anleihen zeigen.

Deutschland nicht grenzenlos belastbar

Deutsche Politiker warnen mittlerweile vor weiteren EU-Hilfen, “ohne dass sich in diesen Ländern etwas ändert”. Dabei sehen alle das solide wirtschaftliche Wachstum, äußern jedoch ihre Sorge um die Steuergelder, die an hilfsbedürftige EU-Länder fließen. Es müsse ein Geben und Nehmen sein, und die Stabilität in der gesamten Euro-Zone könne nur dann wieder hergestellt werden, wenn die “Nehmerländer” ihre Zusagen auch einhalten. Die Einschätzung der Rating-Agentur Moody’s sei jedoch eine Warnung, dass Deutschland nicht grenzenlos belastbar sei.

Stoppt den Eurowahnsinn:

Aufruf der Verbraucher: Stoppt den Eurowahnsinn!

  • Notfallplan für die Deutsche Bank? 28.09.2016  – Seit Tagen hält sich das Gerücht über Staatshilfen für die Deutsche Bank. In einem Zeitungsbericht heißt es nun, dass die Bundesregierung einen Notfallplan vorbereite, der jedoch aus Berlin dementiert wird. Wo ... weiterlesen
  • Bargeldverbot?! 20.05.2015  – Die derzeitige Diskussion um die bevorstehende Abschaffung des Bargelds soll die Sparer und Verbraucher zwingen, ihr Geld in den Konsum zu stecken. Diese Diskussion belegt einmal mehr, dass die gesamte ... weiterlesen
  • Der Sturzflug des Euro 16.03.2015  – Mit atemberaubender Geschwindigkeit nähert sich der Euro der Parität mit dem Dollar. Selbst dem größten Profiteur, der Exportwirtschaft, ist das nicht mehr so lieb. Experten und Kritiker sehen sogar einem ... weiterlesen
  • Bernd Lucke (AFD) : Die EZB begeht Vertragsbruch 19.07.2013  – Seit Jahren schwelt die Eurokrise in Europa. Immer mehr Rettungsmilliarden werden in die Pleitestaaten in Südeuropa gepumpt und ein Ende ist nicht absehbar. Im Jahr 2013 hat sich in Deutschland ... weiterlesen
  • Sparen: Das Märchen von sparsamen Staaten 05.03.2013  – Griechenland spart, Spanien spart, Italien spart und Portugal sowieso. Alle Länder Europas sparen. Und die Bevölkerung soll auch sparen. Die Politiker und Journalisten werden nicht müde, dies immer wieder zu ... weiterlesen

Alle Eurokrise-News