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Walter Eichelburg gilt in der Szene der Goldanhänger als einer der gefragtesten Goldexperten in Europa. Der Wirtschaftshistoriker aus Österreich hat sich intensiv mit dem Zerfall des Sowjet-Reiches auseinandergesetzt und sieht hier sehr große Ähnlichkeiten mit der derzeitigen Situation im Euroland. In einem Interview mit Spar24.de erklärt Eichelburg, wie sich Sparer und Verbraucher vor dem kommenden Eurocrash schützen können und warum der Euro dem Tode geweiht ist.

Spar24.de: Guten Tag Herr Eichelburg. Vielen Dank, dass Sie die Zeit gefunden haben, unsere Interviewfragen zum Thema „Wie können sich Sparer und Verbraucher vor dem Eurocrash und der Währungsreform schützen“ zu beantworten!

Walter Eichelburg: Guten Tag! Diese Fragen beantworte ich gern, denn abseits der Massenmedien ist es wichtig, dass die Verbraucher und Sparer erfahren, wie sie sich vor dem sicheren Crash des Euros schützen können.

Spar24.de: Wo liegen Ihrer Meinung nach die Fehler bei der Konstruktion des Euro-Währungsraumes?

Walter Eichelburg: Der Euro ist eine Schönwetterwährung in einem zu engen Korsett. Es sind zu viele unterschiedliche Staaten mit unterschiedlichen Wirtschaftsleistungen darunter vereint, was zu großen Problemen führte, die sich nun zeigen. Eine Studie belegt, dass Deutschland z.B. mit einem Euro-Kurs von 1,80 zum Dollar exportieren würde und kann, Griechenland nur bei 0,31. Der Euro ist nicht krisenfest und die Probleme des Euro zeigen sich jetzt in der Krise. Daher wird der Euro bald zerfallen.

Aufruf der Verbraucher: Stoppt den Eurowahnsinn!

Spar24.de: Welche gravierenden Auswirkungen wird der ESM auf die Sparer und Verbraucher haben?

Walter Eichelburg: Er wird gar keine haben, denn dieser ist bereits wie sein Vorgänger, der ESFS, schon wieder überholt. Die Rettung des Euros erfolgt momentan durch massives Gelddrucken der Zentralbanken. Dies kann aber nur für eine kurze Zeit helfen. Und mit kurzer Zeit meine ich Monate – nicht Jahre. Irgendwann in sehr naher Zukunft ist das Ende der Fahnenstange erreicht und dann gibt es den großen Knall. Dann kommt der Systemcrash und nahezu zeitgleich eine Währungsreform in ganz Europa.

Spar24.de: Glauben Sie an eine Währungsreform in naher Zukunft? Wenn ja wann?

Walter Eichelburg: Diese Frage kann ich sehr einfach beantworten: Eindeutig Ja! Ich bin der Auffassung, dass alle jetzigen Euroländer bereits geheim wieder ihre neue Währung gedruckt haben, falls der Euro zerbricht. Und dass er zerbricht, davon gehe ich aus. Ich rechne damit, dass der Euro noch in diesem Jahr crashen wird, und es noch in 2012 zu einer Währungsreform kommen wird. Die Eurostaaten werden zu ihren nationalen Währungen zurückkehren. Dies wird alles schon heimlich vorbereitet und die Zentralbanken kaufen den Regierungen nur Zeit. Die Währungsreform wird aber nirgendwo angekündigt, sie wird über Nacht kommen und den Sparern sozusagen über Nacht den Großteil ihrer Ersparnisse rauben.

Spar24.de: Welche Auswirkungen würde eine Währungsreform für Kleinsparer und Verbraucher haben?

Walter Eichelburg: Der Sparer wird enteignet und er wird wie immer die Rechnung für politisches Fehlverhalten und die Gier einiger weniger Systemlinge bezahlen. Nach inoffiziellen Plänen, die mir zugespielt wurden, werden ca. 1.000 Euro im Verhältnis 1:1 in D-Mark umgetauscht, das restliche Geld wird um 90 Prozent abgewertet. Als Beispiel: Ein Sparer besitzt 10.000,00 Euro, davon bleiben ihm 1.000,00 Euro im Verhältnis 1:1, für die restlichen 9.000 Euro bekommt er 900 D-Mark, so das er danach noch 1.900 D-Mark besitzt. Ich vermute, dass einige Politiker auch bereits Sicherheitsvorkehrungen getroffen haben, um in diesem Fall schnell außer Landes zu fliehen. Denn eines ist gewiss: Sollte es tatsächlich zu dieser massiven Enteignung der Bevölkerung und Sparer kommen, wird dies zu schweren sozialen Unruhen führen. Meiner Meinung nach wird man daher diese Umtauschgrenze etwas höher ansetzen als bei 1.000 Euro.

Spar24.de: Nach einer fulminanten Rallye konsolidiert der Goldpreis bei 1.600 Dollar, welche Entwicklungen sehen Sie hier in der Zukunft?

Walter Eichelburg: Der Goldpreis wird durch die Hochfinanz und durch die Zentralbanken mit gezielten Leerverkäufen und Derivaten künstlich gedrückt und bewusst tief gehalten. Damit will man den Leuten suggerieren, dass mit den Papierwährungen alles in Ordnung ist und eine Flucht in Gold verhindern. Die Sparer sollen das Vertrauen in die Papierwährungen nicht verlieren. Aber ich kann Ihnen nur eins empfehlen: Das einzig wahre Geld ist Gold bzw. Silber. Gold hat über Jahrhunderte hinweg immer an Wert zugelegt. Papierwährungen wurden jedoch immer wieder vernichtet und mit ihnen auch die Vermögen der Sparer. Durch den Systemcrash wird der Goldpreis innerhalb kürzester Zeit um das Zehnfache steigen. Ich rechne schon bald mit Kursen über der 20.000 Dollar-Marke.

Spar24.de: Müssen die Sparer mit einer Inflation rechnen und was raten Sie den „kleinen“ Bürger in der jetzigen Zeit?

Walter Eichelburg: Die normale Inflation gibt es ja schon und demnächst wird die Hyperinflation kommen, diese entsteht durch die Flucht aus der Währung. Diese sprunghafte Entwertung der Papiergeld-Vermögen wird schon bald einsetzen. Man kann jetzt noch vorsorgen, indem man Gold und Silber kauft, seine haltbaren Lebensmittelvorräte auffüllt und sich z.B. den Öltank befüllt. Wenn man aber vorsorgen will, dann sollte man es unbedingt vor dem Systemcrash oder der Währungsreform tun. Danach ist es zu spät, da dann der Markt für Gold oder andere Krisenwaren wie leer gefegt sein wird.

Spar24.de: Welche Assetklassen neben Gold und Silber würden Sie bevorzugen?

Walter Eichelburg: Auf alle Fälle keine Immobilien, da diese wie Anleihen reagieren! Ich rate zum Kauf von Alkohol und Zucker und haltbaren Lebensmitteln, bedingt auch etwas Kaffee. Außerdem würde ich dazu raten, Vorräte für Medikamente anzulegen. Wenn jemand in Immobilien investieren möchte, dann rate ich zum Kauf von Acker oder Waldflächen oder zumindest von kleinen Gartenflächen für die Selbstversorgung. Es wurden auch schon von staatlicher Seite aus Maßnahmen getroffen, indem Lebensmittelvorräte angelegt wurden und es wird auch wieder Lebensmittelmarken geben, wenn der Systemcrash gekommen ist.

Spar24.de: Wo können Kleinsparer und Verbraucher Gold und Silber kaufen?

Walter Eichelburg: Bei allen stationären Edelmetallhändlern kann man sich Gold und Silber kaufen. Auf meiner Seite www.hartgeld.com sind einige empfehlenswerte Händlerinserate zu finden. Bis 15.000 Euro ist der Kauf von Gold noch anonym, wobei das keine große Rolle mehr spielt, denn bei einem Systemchrash werden auf Grund des vorherrschenden Chaos keine Aufzeichnungen mehr verfolgt.

Spar24.de: Welche Aufbewahrungsmöglichkeiten für Gold und Silber empfehlen Sie und warum?

Walter Eichelburg: Es gibt verschiedene. Man kann es zu Hause verstecken, einmauern oder an einem sicheren Ort vergraben. Einen Teil der Edelmetallvorräte kann man auch in Bankschließfächern deponieren. Bei größeren Mengen empfiehlt sich auch einen Teil davon ins Ausland zu bringen. Wichtig hierbei ist, dass man einen gesunden Mix findet. Also einen Teil zu Hause, einen Teil im Schließfach und einen Teil im Ausland.

Spar24.de: Mit welcher Situation in der Geschichte vergleichen Sie die jetzige Eurokrise und warum?

Walter Eichelburg: Das jüngste Beispiel ist der Untergang des Ostblockes Anfang der 90er Jahre als die Regimes gefallen sind und die jeweiligen Währungen hyperinflationierten. Ich habe mich als Wirtschaftshistoriker sehr intensiv mit dem Zerfall des Sowjetreiches auseinander gesetzt. Ich sehe in Europa momentan die gleiche Situation. Man versucht den drohenden Untergang noch aufzuhalten, aber es wird nicht gelingen. Der Euroraum wird zerfallen wie der ehemalige Ostblock, was massive soziale Spannungen, hohe Arbeitslosigkeit und Entwertungen der Sparvermögen zur Folge hatte. Das gleiche wird auch jetzt passieren. Ich rechne beispielsweise im Falle des Systemcrashs mit Arbeitslosenraten von 50 Prozent in Deutschland. In Spanien ist es ja teilweise schon so und dort wurden auch schon die ersten Lebensmittelketten geplündert. Fazit: Der Euro wird auseinander fallen wie das ehemalige Sowjetreich.

Spar24.de: Vielen Dank Herr Eichelburg für das Interview! Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg und vor allem Gesundheit!

Das Interview führte Norman Mudring, Geschäftsführer von www.spar24.de

Stoppt den Eurowahnsinn:

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