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Bisher war die betriebliche Altersvorsorge eine Säule des gesellschaftlichen Rentensystems. Doch die betriebliche Altersvorsorge wird zum Problem – das anhaltende Zinstief könnte es den Unternehmen schwer machen, ihre Pensionszusagen einzuhalten. Entstehen Lücken in den Pensionskassen, haften große Unternehmen direkt mit ihrer Bilanz dafür. Bereits seit längerem fehlen den Pensionskassen viele Milliarden Euro. Berechnungen zufolge nahmen bisher die gesamten Verpflichtungen aller 30 DAX-Konzerne gegenüber den Pensionskassen 2012 von 40 Milliarden Euro auf fast 300 Milliarden Euro zu. Auch die DAX-Konzerne decken ihre Pensionsverpflichtungen zum großen Teil über Kapitalanlagen ab. Die Zinssätze für die Geldanlagepolitik des Chemiekonzerns Lanxess würden gegen Null sinken, sagte der Finanzvorstand des Konzerns, Bernhard Düttmann.

Pensionszusagen immer schwerer einzuhalten

Kleinere Unternehmen nutzen dagegen externe Anbieter für ihre betriebliche Altersvorsorge. Nach aktuellen Zahlen besitzen etwa 17 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland eine betriebliche Altersvorsorge. Doch auch sie befürchten die Auswirkungen der niedrigen Zinssätze. Zunehmend fällt es allen Unternehmen schwerer, versprochene Pensionszusagen gegenüber ihren Mitarbeitern einzuhalten. Interne Kalkulationen müssen an die immer größer werdenden Finanzlücken angepasst werden. Der Rechnungszins sinkt – die Messgröße in der Kalkulation, mit der Unternehmen Rücklagen bilden. Beispielsweise berichtet der Chefaktuar Thomas Hagemann vom Mercer-Konzern von einer Reduktion des Rechnungszinses von 4,9 Prozent auf 3,8 Prozent.

Druck auf die Unternehmen erhöht sich

Der Druck auf die Unternehmen wird sich in den nächsten Monaten weiter erhöhen, denken Experten. Das zur Zeit herrschende Zinsproblem werden die Konzerne auf anderem Wege ausgleichen müssen. Sinkende Gewinne wegen der schwachen Konjunktur kommen noch hinzu. Die zukünftige Altersstruktur stellt eine weitere Belastung für die Konzerne dar.

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