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Seit einigen Dekaden wächst die chinesische Wirtschaft bis zu 10 Prozent im Jahr. Jetzt mehren sich Anzeichen, dass es mit dem Superaufschwung in China zu Ende sein könnte. Bedingt durch die Eurokrise und die schwache Konjunktur in den USA schwächt sich das Exportwachstum in China merklich ab. Der Export war jedoch die tragende Säule des bisherigen Wirtschaftsaufschwungs. Auch die Industrieproduktion sinkt seit Monaten. Doch viele Probleme in China sind hausgemacht. Einige Ursachen:

Eine spekulative Immobilienblase

Seit vielen Jahren gibt es in China einen schier unglaublichen Bauboom. Brücken, Straßen und Gebäude wurden in Windeseile aus dem Boden gestampft. Niemand aber fragte: Braucht China diese Bauwerke eigentlich? Das führt dazu, dass in China jetzt ganze Städte als Geisterstädte dahin vegetieren. Angeheizt durch billige Kredite und durch beispiellosen Spekulationsdrang wurden massive Überkapazitäten im Immobiliensektor geschaffen. Der Anteil des Wohnungsbaus am chinesischen BIP betrug in 2011 rund 9,2 Prozent. Selbst während des Höhepunkts der Immobilienblase in den USA betrug dieser Anteil in den USA im Jahre 2006 nur rund 6 Prozent. Nur Spanien hatte bis vor kurzer Zeit einen ähnlich hohen ungesunden Wert. Das Ergebnis sieht man nun im Zuge der Eurokrise. Die meisten Immobilien wurden in China mit 3-jährigen Bankkrediten finanziert. Diese Kredite können nun nicht mehr bedient werden und werden in Massen faul. Der Kollaps am Immobilienmarkt droht.

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Demografie – China veraltet

China hat aber auch noch ein anderes großes Problem: Die Demografie. Bedingt durch die 1-Kind-Politik veraltet die Gesellschaft in China immer mehr. Die Zahl der arbeitsfähigen Personen dürfte ab 2015 abnehmen. Die Anzahl der Berufseinsteiger zwischen 15 und 24 Jahren verringert sich dabei am schnellsten. Schon jetzt steigen die Durchschnittslöhne in den Ballungsräumen mit zweistelligen Raten. Allein 2010 waren es 13,3 Prozent. Das ist ein sicheres Zeichen dafür, dass der Nachschub billiger Wanderarbeiter aus dem Hinterland ins Stocken gerät.
Ein ähnliches Problem ist das wachsende Ungleichgewicht zwischen männlichem und weiblichem Nachwuchs. Im Jahr 2011 wurden auf 100 Mädchen 120 Jungen geboren. Es droht China also nicht nur eine „ziemlich drastische” Abbremsung der Wirtschaftsproduktion in den kommenden fünf bis zehn Jahren wegen der alternden Bevölkerung, sondern auch höhere Kriminalitätsraten in etwa 20 Jahren durch eine wachsende männliche Bevölkerung ohne Heiratsaussichten.

 Hohe und frisierte Verschuldung

Wenn man die Schulden der Regierung in Peking, die Verschuldung der staatlichen Banken, von verschiedenen Behörden wie dem Eisenbahnministerium, den Staatsbetrieben, Investmentgesellschaften der Provinzregierungen und gegenseitigen Beteiligungen der staatlich kontrollierten Unternehmen zusammenrechnet, verdreifacht sich die chinesische Staatsverschuldung von offiziellen 50 Prozent der Wirtschaftsleistung auf 150 Prozent und steigt rasant.
Die Zahl der faulen Kredite im Finanzsystem ist noch viel höher als offiziell verlautbart. Denn die Banken haben die Anordnung der Behörden, die Höhe der faulen Kredite zu vertuschen, indem sie unentwegt verlängert werden. Eine staatlich angeordnete Bilanzkosmetik also. Im Zuge des Börsengangs von verschiedenen Staatsbanken (Kasse machen?) in China wurden rund 500 Milliarden Dollar faule Darlehen an staatliche Vermögensverwaltungsgesellschaften ausgelagert. Die faulen Kredite sind aber nicht weg. Sie wurden nur besser versteckt.

Droht die nächste große Krise in China?

Wenn man nur die oberen Punkte berücksichtigt, ist es nicht unwahrscheinlich, dass in China die nächste große Krise droht. Sollte es in China zu solch einer Krise kommen, wird sie die Weltwirtschaft in den Abgrund reißen. China ist in den letzten Jahren zu einem wahren Eldorado für Glücksritter und Spekulanten geworden, angelockt von der Gier nach mehr Rendite und schnellem Reichtum. So eine Entwicklung ist noch nie gut ausgegangen.

 

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