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Erstmals seit Ausbruch der Bankenkrise in Spanien räumte die spanische Regierung ein, daß es Spanien derzeit schwer fällt am Kapitalmarkt Geld einzusammeln. Damit wird deutlich, daß sich die Bankenkrise in Spanien und wahrscheinlich auch ganz Europa erneut verschärfen wird. Derzeit kann sich Spanien am Kapitalmarkt nur für 6 Prozent und mehr auf mit einer Laufzeit von 10 Jahren refinanzieren.
In den letzten Jahren hat es in Spanien einen sehr ungesunden Immobilienboom gegeben. Daher schlummern in den spanischen Banken hohe Bestände an jetzt faulen Immobilienkrediten. Der Kapitalbedarf der Kreditinstitute in Spanien wird auf rund 40 Milliarden Euro geschätzt. Das Geld müsste der spanische Staat den Banken geben. Jedoch kann es der Staat auch nicht, da die Anleger auch dem spanischen Staat misstrauen.

Schwere Rezession in Spanien lässt Aktien fallen
Die Refinanzierungsschwierigkeiten des spanischen Staates und der dortigen Banken hat bereits im Vorfeld zu einer sehr schweren Rezession in dem südeuropäischen Land geführt. Die Jugendarbeitslosigkeit beträgt rund 20 Prozent. Nach Griechenland ist Spanien jetzt also das zweite europäische Land das im Zuge der Eurokrise unter Beschuss der Finanzmärkte gerät.
Die Börsen regieren seit Tagen sehr verschnupft auf die Lage in Spanien. Der Deutsche Leitindex DAX hat seit Anfang Mai fast 10 Prozent an Wert verloren und fiel unter die psychologisch wichtige Marke von 6000 Punkten. Der Mai 2012 war für deutsche Aktien einer der schlechtesten Monate in der Geschichte der Deutschen Börse. Insbesondere Aktien von Finanztitel, wie Banken oder Versicherungen, wurden abgestoßen. Auch der Kurs des Euro kam unter Druck und fiel bis unter die 1,24 Dollar Marke.Sollte sich die Bankenkrise auf ganz Europa ausbreiten, könnte das zu weiteren Kursverlusten an den Börsen führen.

Bafin sieht Lebensversicherungen in schwieriger Lage
Die deutsche Finanzaufsicht BAFIN warnte heute bereits, dass deutsche Lebensversicherungen in eine schwierige Lage sind oder kommen könnten, wenn sich das niedrige Zinsniveau in Deutschland dauerhaft manifestiert und keine sicheren alternativen Anlagen mehr zur Verfügung stehen. Den Gesellschaften fällt es immer schwerer, die ausgesprochenen Zinsagrantien auch kostendeckend einzuhalten.Noch sei die Lage der Gesellschaften aber nicht besonders besorgniserregend.

Deutsche Wirtschaft noch stabil
Bisher konnte sich die Exportnation Deutschland wirtschaftlich aber noch ganz gut aus der Affäre ziehen.Jedoch deuten bereits Frühindikatoren auf eine Abschwächung des Wirtschaftswachstums in Deutschland hin. So fiel erst kürzlich der IFO Index stärker als erwartet. Auch die Aussichten und die Geschäftserwartungen der Unternehmen verdunkeln sich. Führende Experten fordern daher immer lauter, daß Deutschland den Ländern in Europa stärker hilft oder mehr Zeit für Reformen gibt.Im Klartext heisst dies, daß der Deutsche Steuerzahler ganz oder zum Teil auch für die Schulden der südeuropäischen Länder gerade stehen soll. Dies könnte in Form von Eurobonds, also von gemeinsam emittierten Anleihen geschehen.

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