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Vom Zeitwert eines Kfz spricht man immer dann, wenn ein Fahrzeug beginnend mit der Erstzulassung eine Wertänderung gegenüber dem Neu- oder Listenpreis erfahren hat. Neuwagen verlieren bereits mit dem Tag der Erstzulassung bis zu 10 % an Wert. Häufig ist auch die Rede vom Restwert, Versicherungen sprechen meist vom Wiederbeschaffungswert. Obwohl ein Automobil rein theoretisch auch einen Wertzuwachs erfahren kann, ist das in der Praxis eher selten der Fall. Der Begriff vom Restwert ist daher in der Regel zutreffend.

Der aktuelle Zeitwert eines Kfz kann grob geschätzt werden, ausgehend von ca. 10% Wertverlust pro Jahr. Dieser Richtwert ist allerdings recht vage und kann allerhöchstens als Anhaltspunkt dienen. Den realen Zeitwert zu errechnen ist erheblich aufwändiger und ohne Gutachter kaum zu realisieren. Einen ersten Hinweis auf einen recht konkreten Restwert eines Fahrzeuges bieten unabhängige Automobil-Beurteiler wie Schwacke. Der monatlich erscheinende Marktbericht zum Zeitwert der gängigsten Hersteller, Modelle und Ausstattungsvarianten (Schwacke-Liste) berücksichtigt bereits eine Vielzahl von Faktoren, die den Wert eines Kfz verändern, ausgehend vom Durchschnitt in Sachen Laufzeit, Kilometerstand, Verschleiß, bekannter Verschleißmängel, aber auch CO2-Ausstoß und Verbrauch in direktem Zusammenhang mit marktpolitischen Veränderungen (neue Normen etc.).

Der effektive und reale Zeitwert eines Kfz unterliegt jedoch auch individuellen Faktoren. Hierzu zählen bspw. Abweichungen vom Serienmodell (Sonderausstattungen), Wagenpflege, tatsächlicher Kilometerstand, aber natürlich auch Tuningmaßnahmen und Reparaturen. Auch ob das Kfz über die Jahre hinweg in einer Garage untergebracht oder am Straßenrand geparkt wurde, spielt eine Rolle. Versicherungen errechnen anhand des Zeitwerts die Prämien für ihre Policen. Wer den Zeitwert seines Kfz kennt, der kann relativ leicht ausrechnen, ob die eigene Prämie noch angemessen ist. Viele Prämien sind im Schadensfall im direkten Vergleich zum Wiederbeschaffungswert zu hoch angesetzt und bedeuten für den Versicherten unterm Strich ein Negativgeschäft.