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Der Begriff Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) wird im Bereich der Kraftfahrzeug-Versicherung genutzt und dient der Tarif-Einteilung. Durch die Anzahl der Jahre, in denen der Versicherungsnehmer schadenfrei gefahren ist, wird die Schadenfreiheitsklasse bestimmt. Umgerechnet in einen Prozentsatz, bestimmt sie maßgeblich den Beitrag für Ihre Kraftfahrzeug-, Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung.
Obwohl die einzelnen Schadenfreiheitsklassen bei allen Autoversicherungen gleich sind, können die zugeordneten Prozente für die Beiträge unterschiedlich sein. Daher ist es empfehlenswert, die Prämien der verschiedenen Versicherungsgesellschaften zu vergleichen, wobei die Schadenfreiheitsklasse entscheidend ist.

In welche SF-Klasse Sie eingestuft werden, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Wenn Sie ein Fahrzeug erstmalig auf Ihren Namen zulassen, fangen Sie bei der Schadenfreiheitsklasse 0 (200% – 260%) an. Besitzen Sie seit mindestens drei Jahren einen Führerschein oder ist bereits ein Auto auf Ihren Ehepartner zugelassen, werden Sie in der SF-Klasse ½ (100% – 140%) eingestuft. In diese Einstufung gelangen Sie auch, wenn Sie Fahranfänger sind und Ihren Wagen bei derselben Gesellschaft versichern, bei der bereits ein Vertrag für das Fahrzeug eines Elternteils besteht. Für Fahranfänger kann sich außerdem eine Übertragung der Schadenfreiheitsklasse lohnen. Diese wird bei den Versicherungen allerdings sehr unterschiedlich geregelt, um eine übermäßige Bevorteilung zu vermeiden. Hat der Vater beispielsweise die SF-Klasse 15 (also 15 Jahre unfallfrei gefahren) und der Sohn besitzt seit 3 Jahren den Führerschein, kann maximal die Schadenfreiheitsklasse 3 an ihn übertragen werden. Weitere Sonderreglungen gelten für den Zweitwagen und reichen von SF-Klasse ½ (100% – 140%) bis zur SF-Klasse des Erstwagens. Die tatsächliche Einstufung ist von verschiedenen Parametern abhängig, wie beispielsweise dem Alter des Zweitwagenfahrers.

Um im Folgejahr in einer Schadenfreiheitsklasse günstiger eingestuft zu werden, müssen Sie Ihr Fahrzeug mindestens sechs Monate des aktuellen Jahres versichert haben und unfallfrei gefahren sein. Bei einem Schaden werden Ihnen zu Beginn des nächsten Jahres eine bestimmte Anzahl an schadenfreien Jahren, abhängig von den Tarifbestimmungen Ihrer Versicherung, abgezogen.