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Das Pflichtversicherungsgesetz zur KFZ-Versicherung (kurz: PflVG) regelt die Pflicht eines jeden Fahrzeughalters zum Abschluss einer KFZ-Haftpflichtversicherung bei einem inländischen Versicherungsanbieter. Davon betroffen sind außerdem, neben Fahrzeugen wie Zweiräder, PKWs und LKWs, auch Anhänger. Seine Wurzeln hat das „Gesetz über die Pflichtversicherung für Kraftfahrzeughalter“ im Jahre 1939. Das Pflichtversicherungsgesetz wirkt sich auf sämtliche Fahrzeuge und Anhänger aus, die ihren dauerhaften Standort in Deutschland haben. Für ausländische Fahrzeuge besteht darüber hinaus ebenfalls ein Gesetz über eine Haftpflichtversicherung.

Dem Pflichtversicherungsgesetz zur KFZ-Versicherung liegt eine in der Anlage unter §4 geregelte Mindestversicherungssumme zugrunde. Diese beläuft sich auf 7,5 Millionen Euro für Personenschäden, 1 Million Euro bei Sachschäden, sowie 50.000 Euro für reine Vermögensschäden. Diese Mindestversicherungssumme, an die ein Versicherungsgeber gesetzlich gebunden ist, soll die Schadensabdeckung im Sinne der Geschädigten absichern, insbesondere für Fälle, in denen der Verursacher (Versicherungsnehmer) nicht ausreichend liquide ist, um den Schaden selbst zu begleichen. Des Weiteren ist an das Pflichtversicherungsgesetz eine Strafvorschrift gekoppelt. Diese regelt das Strafmaß der Benutzung eines KFZ ohne ausreichenden Versicherungsschutz. Hier gilt es zu beachten, dass nicht nur in Ermangelung einer Haftpflicht eine Strafe zu erwarten ist, sondern auch, dass der Wegfall des Versicherungsschutzes durch bspw. unerlaubte Veränderungen am Fahrzeug unter diese Regelung fallen.

Der Kontrahierungszwang zur Pflichtversicherung für KFZ und Anhänger besteht auf beiden Seiten. Das heißt, dass ein Versicherungsgeber auf Antrag eines Versicherungsnehmers zur gesetzlichen Haftpflichtversicherung keine Ablehnung ausstellen darf. Nicht gesetzlich geregelt sind indes die Prämien bzw. deren Höhe. Da die Wahl des Versicherungsanbieters dem Fahrzeughalter frei steht, die Leistungen durch den Gesetzgeber jedoch vorgeschrieben sind, ergeben sich so teilweise sehr unterschiedliche Versicherungsprämien. Im Schadensfall hat der Geschädigte lt. Pflichtversicherungsgesetz ein Auskunftsrecht beim Versicherer zur KFZ-Versicherung.