Spar24.de

Sparen ist die beste Einnahme!

Kostenlose Servicenummer:
0800 142 5 367 Montag bis Freitag 8:00 – 20:00 Uhr
  • Mehrmals im Monat
  • Top aktuelle Spar-Tipps
  • Kostenlos & Unverbindlich
  • Jederzeit abmeldbar
  • Bis zu 800 Euro pro Newsletter sparen

Melden Sie sich bei unserem
Gratis Spar24-Newsletter an

anmelden

Die Insassenunfallversicherung gestaltet sich für gewöhnlich als Pauschalsystem seitens der Versicherer. In der Praxis bedeutet dies, dass sich die vereinbarte Versicherungssumme auf alle geschädigte Insassen zu gleichen Teilen umgelegt. Im Gegensatz zur Unfallversicherung greift die Insassenunfallversicherung allerdings nur bei rechtmäßigem Gebrauch des versicherten Fahrzeuges. Fremdfahrzeuge sind ebenso wenig abgedeckt wie der unrechtmäßige Gebrauch, bspw. dann, wenn die Führung eines Fahrzeugs grundsätzlich nur auf den Fahrzeughalter (versicherungstechnisch) beschränkt ist. Im Rahmen einer Insassenunfallversicherung nach dem Modell einer fixen Anzahl versicherter Plätze ist außerdem derjenige nicht versichert, der einen „Platz zu viel“ belegt.

Problematisch bei der Insassenunfallversicherung gilt seitens Stiftung Warentest die Tatsache, dass im Grunde sämtliche denkbaren Unfallereignisse bereits durch andere Versicherungen grundlegend abgedeckt sind. Die Insassenunfallversicherung daher keinen zusätzlichen Schutz bietet. Ihr Leistungen überschneidet sich mit denen der gesetzlichen Haftpflichtversicherung, der Krankenversicherung, dem Rentenversicherungsträger sowie der Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber. Lediglich bei Schadensfällen die als „unabwendbare Ereignisse“ gelten, erweist sich die Insassenunfallversicherung als sinnvoll. Diese wären bspw. Unfälle mit einem Tier. Allerdings ist selbst dieser Versicherungsfall nicht selten bereits durch andere Versicherungen abgedeckt. Außerdem greift die Insassenunfallversicherung im Ausland, indem sie die Differenzsumme zu geringeren ausländischen Haftpflichtversicherungen übernimmt.

Die Insassenunfallversicherung greift unabhängig vom Verschulden beim Führen eines Fahrzeuges, beim Ein- und Aussteigen, sowie beim Ein- oder Ausladen. Außerdem dann, wenn ein Verkehrsteilnehmer (bspw. Fußgänger oder Fahrradfahrer) den Unfall verschuldet, dieser aber nicht ausreichend durch eine Haftpflicht abgesichert ist. Sie greift weiterhin bei Tod von Insassen sowie Invalidität. Stiftung Warentest sowie die Verbraucherzentralen raten an, die Notwendigkeit einer Insassenunfallversicherung zu überdenken.