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Als Grüne Karte, auch Grüne Versicherungskarte genannt, wird die von den Kfz-Haftpflichtversicherern ausgegebene Versicherungskarte genannt, die insbesondere im Ausland und im Schadensfall mit ausländischen Fahrzeugführern von Bedeutung ist. Innerhalb der gesamten EU gilt eine gesetzliche Versicherungspflicht, sodass jeder Kfz-Halter innerhalb der EU-Länder über eine Grüne Karte verfügt. Früher war das Mitführen der Versicherungskarte Pflicht. Seit 1974 gilt jedoch EU-weit das sogenannte Kennzeichenabkommen. Da in jedem EU-Land eine Pflichtversicherung gilt, kann anhand des Länderkennzeichens zweifelsfrei entnommen werden, ob ein Fahrzeugführer im Schadensfall über eine entsprechende relevante Haftpflichtversicherung verfügt. Diese übernimmt den Schuldschaden, wenn kein Vorsatz vorliegt, auch grenzüberschreitend. Der Begriff „Grüne Karte“ leitet sich vom Papier ab, auf das gedruckt wird.

Heute erfüllt die Grüne Karte in den meisten Ländern lediglich den Zweck der Vereinfachung des Austausches von Versicherungsinformationen im Schadensfall, da dort zentral alle nötigen Angaben nachzulesen sind. In Verbindung mit dem Zentralruf der Autoversicherer oder dem Deutschen Büro Grüne Karte als Ansprechpartner, vereinfacht sich die Abwicklung immens. Insbesondere dann, wenn man mit ausländischen Fahrern in einen Unfall verwickelt ist. Hier erfüllen die zentralen Anlaufstellen üblicherweise die Pflichten des Haftpflichtversicherers, bieten allerdings selbst keine Leistungen an, sondern vermitteln lediglich zwischen den involvierten Parteien im In- und Ausland. Die direkte Zustellpflicht beschränkt sich jedoch auf den Fahrzeughalter. Je nach Aufwand kostet der Recherche- und Vermittlungsservice (nebst Gutachten etc.) zwischen 30 und 90 Euro.

Außerhalb der EU ist die Grüne Karte als Nachweis eines Versicherungsschutzes weiterhin verlangt. Dies gilt insbesondere für Länder wie Albanien, Bosnien-Herzegowina, Iran, Irak, Israel, Marokko, Mazedonien, Moldawien, Tunesien, Türkei und Ukraine.