Spar24.de

Sparen ist die beste Einnahme!

Kostenlose Servicenummer:
0800 142 5 367 Montag bis Freitag 8:00 – 20:00 Uhr
  • Mehrmals im Monat
  • Top aktuelle Spar-Tipps
  • Kostenlos & Unverbindlich
  • Jederzeit abmeldbar
  • Bis zu 800 Euro pro Newsletter sparen

Melden Sie sich bei unserem
Gratis Spar24-Newsletter an

anmelden

Doppelkarte ist ein veralteter Begriff für die Versicherungsbestätigung zur Zulassung von Kraftfahrzeugen. Dieser Begriff hat sich im allgemeinen Sprachgebrauch verbreitet und wird daher noch heute vielfach für den Versicherungsnachweis verwendet.

Doppelkarte – Zwei Karten zum Nachweis der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung

In Deutschland darf kein Fahrzeug ohne ausreichenden Haftpflicht-Versicherungsschutz zugelassen werden. Die Doppelkarte war vor der Verbreitung der elektronischen Datenverarbeitung eine sinnvolle Methode zur Zusammenarbeit zwischen Kraftfahrzeug-Versicherern, Fahrzeughaltern und Zulassungsbehörden. Tatsächlich bestand die Karte aus zwei mit einer Perforierung verbundenen Postkarten, auf denen der Versicherer bestätigte, dass er den Versicherungsschutz für das zuzulassende Fahrzeug gewährt. Form und Inhalt der Doppelkarte waren eindeutig in der Straßenverkehrs-Zulassungsordnung geregelt und mussten von allen Versicherern eingehalten werden. Wer ein Fahrzeug zulassen wollte, legte neben den Fahrzeugdokumenten die Versicherungs-Doppelkarte bei der Zulassungsbehörde vor. Dort wurden die Karten getrennt und das zugeteilte Kennzeichen sowie das Zulassungsdatum in beide Karten eingetragen. Eine Karte verblieb bei der Zulassungsstelle, die andere wurde zur Bestätigung der Zulassung an die Versicherung zurück geschickt. Der Versicherer wusste damit, ab welchem Zeitpunkt der Versicherungsschutz gültig wurde und welches Kennzeichen das Fahrzeug trug.

Doppelkarte ist schon lange nicht mehr doppelt

Mit der flächendeckenden Einführung der Bearbeitung von Kraftfahrzeug-Zulassungen im EDV-Verfahren wurde die Doppelkarte nicht mehr benötigt. Die Straßenverkehrs-Zulassungsordnung schreibt daher seit 2002 nur noch eine einfache Versicherungsbestätigung vor, die den formellen und inhaltlichen Vorgaben des Vorgängers entspricht. Eine Karte zur Rücksendung an die Versicherung wurde nicht mehr benötigt, da den Versicherern Zulassungsdatum und Kennzeichen im Online-Verfahren übermittelt wurden.

Elektronische Versicherungsbestätigung ersetzt die Doppelkarte

Seit 2008 sind schriftliche Versicherungsbestätigungen nicht mehr erforderlich. Versicherer und Zulassungsbehörden arbeiten seither ausschließlich im Online-Verfahren zusammen. Wer ein Fahrzeug zulassen möchte, erhält daher vom Versicherer nur noch eine Ziffer, die sogenannte eVB-Nummer. Anhand dieser elektronischen Versicherungsbestätigungsnummer rufen Zulassungsbehörden alle erforderlichen Daten über eine Online-Datenbank ab.