Spar24.de

Sparen ist die beste Einnahme!

Kostenlose Servicenummer:
0800 142 5 367 Montag bis Freitag 8:00 – 20:00 Uhr
  • Mehrmals im Monat
  • Top aktuelle Spar-Tipps
  • Kostenlos & Unverbindlich
  • Jederzeit abmeldbar
  • Bis zu 800 Euro pro Newsletter sparen

Melden Sie sich bei unserem
Gratis Spar24-Newsletter an

anmelden

Der Begriff Deckungskarte hat sich im allgemeinen Sprachgebrauch als Bezeichnung für einen Versicherungsnachweis der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung durchgesetzt. Er ist darauf zurückzuführen, dass Versicherer den Abschluss einer Kfz-Haftpflichtversicherung bis zum Jahr 2008 mit Hilfe einer Versicherungsbestätigungskarte nachwiesen. Form und Inhalt der sogenannten Deckungskarte waren in der Straßenverkehrs-Zulassungsordnung und später in der Fahrzeug-Zulassungsverordnung festgelegt. Häufig wird der Versicherungsnachweis auch heute noch als Doppelkarte bezeichnet, da die Versicherungsbestätigungskarte bis in die 1990er Jahre aus zwei Teilen bestand, von denen einer bei der Kraftfahrzeug-Zulassungsstelle verblieb und der andere nach erfolgter Zulassung und Eintragung des Fahrzeug-Kennzeichens an die Versicherung zurückgegeben wurde.

Deckungskarte als Nachweis der Pflichtversicherung

Zulassungs- und versicherungspflichtige Fahrzeuge dürfen in Deutschland nicht ohne ausreichenden Versicherungsschutz im Straßenverkehr bewegt werden. Die Zulassung von Fahrzeugen bei der Kraftfahrzeug-Zulassungsstelle ist daher nur möglich, wenn der Versicherungsschutz nachgewiesen wird. So bestimmt es der fünfte Abschnitt der Fahrzeug-Zulassungsverordnung. Die Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung ist also eine Pflichtversicherung, denn Fahrzeughalter sind zum Abschluss der Versicherung gezwungen. Der Nachweis der Versicherung erfolgt traditionell mit einer Deckungskarte, die noch heute von einigen Versicherern ausgestellt wird. Das Versicherungsunternehmen bestätigt auf diese Weise die Gewährung des gesetzlichen Mindestversicherungsschutzes mit Deckungssummen von einer Million Euro für Sachschäden, 7,5 Millionen Euro für Personenschäden und 50. 000 Euro für Vermögensschäden. Ein Versicherungsschutz beginnt nicht mit Ausstellung der Versicherungsbestätigung, sondern erst mit dem Zeitpunkt der Zulassung.

Deckungskarte mit eVB-Nummer

Die Deckungskarte wurde mit der Novellierung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung zum 1. März 2008 durch die sogenannte eVB-Nummer, die elektronische Versicherungsbestätigungsnummer, ersetzt. Seither unterliegen Fahrzeughalter keinen Formvorschriften mehr zum Nachweis des Versicherungsschutzes, da dieser auf elektronischem Weg zwischen den Versicherungsunternehmen und dem Zentralverband der Kraftfahrzeugversicherer und den Kfz-Zulassungsstellen erfolgt. Wer ein Fahrzeug zulassen möchte, muss lediglich die vom Versicherer zugeteilte eVB-Nummer nennen. Viele Versicherungsunternehmen verwenden zur Vereinfachung weiterhin freiwillig die traditionelle Deckungskarte und tragen darauf die eVB-Nummer ein.